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Handball-Kreispokal

Wiemann: Finale ist Standortbestimmung

28.03.2012 | 19:56 Uhr
Wiemann: Finale ist Standortbestimmung
Spielertrainerin Julia Wiemann (hier im Landesliga-Derby gegen HSG Menden-Lendringsen II) und das zweite Schwittener Damenteam treffen an diesem Donnerstag im Kreispokal-Endspiel auf die klassenhöhere HSG Schwerte-Westhofen. WP-Foto: Tobias Schad

Menden. Sie wollen die optimale Ausbeute, und sie nehmen jede Gelegenheit zur Vorbereitung auf die restlichen Saisonspiele gern mit. Die Landesliga-Handballerinnen des TV Menden-Schwitten gehen an diesem Donnerstag als Außenseiter in das Finale um den Kreispokal gegen Verbandsligist HSG Schwerte-Westhofen.

Die WP unterhielt sich im Vorfeld der Partie in der Kreissporthalle (der Anwurf erfolgt um 19.20 Uhr) mit Julia Wiemann, Frauenfachwartin beim TVS und Spielertrainerin der ambitionierten zweiten Mannschaft, die mit dem Rivalen HSG Menden-Lendringsen II punktgleich an der Landesliga-Spitze liegt, aber die direkten Vergleiche gewonnen hat.

Frage: Sie treffen nun auf einen Gegner, der dort steht, wo Sie mit Ihrem Team gern hin möchten. Welchen Einfluss hat das auf das Kreispokalfinal?

Julia Wiemann: Das wird ein sehr interessanter Vergleich – wir stehen in der Landesliga oben, und die belegen in Verbandsliga einen guten Mittelfeldplatz. Da können wir schon mal sehen, was in der höheren Klasse auf uns zukommen wird – das ist für uns durchaus so etwas wie eine erste Standortbestimmung.

Frage: Sie gehen also fest davon aus, dass Sie künftig um Verbandsliga-Punkte spielen ...

Wiemann: Das ist unser Ziel. Und wenn wir unsere restlichen Saisonspiele gewinnen, haben wir’s geschafft.

Frage: Was wissen Sie über Schwerte-Westhofen?

Wiemann: Die spielen bislang eine recht ordentliche Saison, außerdem haben sie in der ersten Runde unsere Erste aus dem Wettbewerb geworfen. Schwerte-Westhofen ist gegen uns Favorit – wir haben nichts zu verlieren, aber vielleicht können wir die ein wenig ärgern. Andererseits ist das ein Spiel, das wir nicht unbedingt gewinnen müssen – die letzten Saisonspiele sind wichtiger.

Frage: Wie ist Eure personelle Situation vor dem Finale?

Wiemann: Eigentlich sind wir komplett – bis auf Linda Riske, die an der Hand operiert worden ist, und Mareike Berk, die ja in diesem Kreispokal-Wettbewerb schon für unsere Erste gespielt hat und deshalb nicht eingesetzt werden darf.

Eberhard Tripp

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