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Von Estorff: Das Niveau lässt sich nicht mehr steigern

03.01.2008 | 18:46 Uhr

Menden. (bubu) Im normalen Leben ist der 18. Geburtstag der Übergang vom Jugendlichen zum Erwachsenen mit allen seinen Rechten und Pflichten. Den Kinderschuhen ist der Sauerland-Cup der HSG Menden-Lendringsen aber schon vor Jahren entwachsen. ...

... Das Traditionsturnier bietet jedes Jahr Jugendhandball der absoluten Spitzenklasse.

"Das Niveau lässt sich nicht mehr steigern, wir müssen es halten", sagt Turnierchef Jörg von Estorff. "Das war mir eigentlich schon vor zwei Jahren klar, als wir bei der männlichen A-Jugend ein Endspiel SC Magdeburg gegen SG Solingen hatten. Mehr geht einfach nicht", so der "Vater des Sauerlandcups".

Von Estorff stellt aber auch die Besonderheit des Sauerland-Cups heraus. "Es ist wichtig, dass wir die persönliche Note bewahren", sagt der Pädagoge. Dazu zählt für ihn der Kontakt zu den Mannschaften, der reibungslose Ablauf der eingespielten Organisationsteams.

Besonders wichtig ist ihm auch der außersportliche Bereich. Der Sauerland-Cup unterstützt die SOS-Kinderdörfer und hat die Patenschaft für zwei Waisenkinder übernommen. "Es ist doch schön, wenn wir als Sportler an die denken, denen es nicht so gut geht", freut sich Jörg von Estorff über die Entwicklung der Patenkinder Madusha und Sujith, die auch weiterhin unterstützt werden sollen.

Beim morgigen Testspiel der ersten Mannschaft der HSG Menden-Lendringsen gegen die männliche A-Jugend der Reinickendorfer Füchse in der Walram-Halle wird kein Eintritt erhoben. "Jeder Zuschauer kann spenden. Und wer zum Beispiel drei Euro gibt, bekommt noch ein Poster des Sauerland-Cups oder ein Glas", sagt der der Turnierchef und würde sich über eine volle Halle freuen.

Ansonsten freuen sich Jörg von Estorff und seine Mitstreiter auf das Handball-Wochenende in der Hönnestadt. "Ich freue mich auf die A-Jugend der Reinickendorfer Füchse, die in diesem Jahr bestimmt beim Final-Four um die deutsche Meisterschaft dabei sind. Und auch der VfL Gummersbach ist hoch einzuschätzen", nennt Jörg von Estorff nur zwei von vielen sportlichen Höhepunkten.

Und wie im jeden Jahr darf man gespannt sein, welche Sterne demnächst am Handballhimmel aufgehen. Schließlich hat die Geschichte des Traditionsturniers namhafte Nationalspieler und Bundesligaspieler wie Daniel Stephan, Christoph Theuerkauf, Christian Schöne, Nadine Krause und viele andere mehr hervorgebracht. "Ich freue mich immer wieder, wenn ich zum Beispiel in den Aufstellungen lese und weiß, der oder die waren auch schon mal bei unseren Turnier", sagt Jörg von Estorff nicht ohne Stolz.

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