Vier punktgleich vorne: Sportlich eine sehr schöne Situation

Alles Einstellungssache: Die DJK-Handballer und Trainer Klaus Schankowski wollen am Samstag in Letmathe punkten.
Alles Einstellungssache: Die DJK-Handballer und Trainer Klaus Schankowski wollen am Samstag in Letmathe punkten.
Foto: Tobias Schad
Was wir bereits wissen
Was für eine unglaubliche Konstellation: Vier Mannschaften stehen in der Handball-Bezirksliga 6 punktgleich an der Tabellenspitze und die DJK Bösperde ist mittendrin. In den letzten fünf Spielen nach der Osterpause ist also große Spannung angesagt, wer den Sprung in die Landesliga schafft.

Bösperde..  „Das ist doch sportlich eine sehr schöne Situation“, sagt Trainer Klaus Schankowski vor der Auswärtsaufgabe am Samstag beim Tabellensechsten Letmather TV (19.15 Uhr, Humpfert-Halle). Die unglückliche Niederlage in Attendorn (28:29) hat die Mannschaft mittlerweile verdaut. „Das war ärgerlich und vielleicht haben wir zum falschen Zeitpunkt die Konzentration verloren. Aber wir sind auf Fehlersuche gegangen und fahren jetzt mit neuem Mut nach Letmathe“, so der DJK-Coach.

Allerdings sorgt er sich um die personelle Ausstattung. Berufliche und andere Verpflichtungen sowie Verletzungen dünnen den Kader aus. Vor allem der mögliche Ausfall von Torjäger Philipp Wergen könnte die Bösperder hart treffen. Der Rückraumspieler zog sich in Attendorn eine Oberschenkelverletzung zu – Einsatz sehr ungewiss.

Hinzu kommt, dass in der Letmather Humpfert-Halle ohne Harz gespielt wird. Aber das hat für Schankowski und sein Team keine große Bedeutung. „Wir haben bisher noch kein harzfreies Spiel verloren und in dieser Woche auch mit harzfreien Bällen trainiert“, sagt der DJK-Coach.

Wie die Mannschaft in der kommenden Saison aussehen wird, „das müssen wir einfach mal abwarten“, so Klaus Schankowski. „Das hängt bei einigen Spielern auch vom Studium ab.“ Die Zusagen der Spieler aus dem aktuellen Kader liegen erst einmal vor.

Im Falle eines Aufstiegs würde man auch mit Nachbarvereinen Gespräche führen wollen, um jungen und talentierten Spielern eine attraktive Spielmöglichkeit zu bieten.

Und bei ihm selbst? Klaus Schankowski: „Ich gehe davon aus, dass ich weitermache.“