Umfänge für Schritt nach vorne erhöhen

Menden..  Mit regelmäßigen Top-Ten-Platzierungen verlief das erste Profijahr für die Iserlohner Triathletin Verena Walter, die auch immer mal wieder für den Marathon-Club Menden Lauf-Wettbewerbe bestreitet, höchst befriedigend, aber Steigerungen sind erwünscht. Dazu läuft die intensive Saisonvorbereitung, die mit einem Trainingslager auf Lanzarote einen ersten wichtigen Fixpunkt hatte.

„Ich muss die Umfänge erhöhen, um noch einen Schritt nach vorn zu machen“, sagt die 33-Jährige, die dazu auf Lanzarote Radeinheiten von bis zu 170 km absolvierte. Hinzu kamen Laufen und Schwimmen, und aktuell sieht sich die Iserlohnerin daher wieder im Plan. Den hatte sie zum Jahreswechsel krankheitsbedingt verlassen müssen.

Trainiert wird derzeit in Viererblöcken, also drei Wochen mit jeweils steigender Belastung und eine regenerative Woche. Und das bedeutet 23 bis 24 wöchentliche Trainingsstunden. „Das Problem spielt sich eher im Kopf ab, weil ich ständig die Koordiantion mit meinen beruflichen Aufgaben hinbekommen muss“, berichtet die Mediengestalterin.

Der nächste längere Freiraum wird über Ostern erforderlich, wenn sie drei Wochen lang als Rad-Guide im Auftrag der DTU-Trainingsgruppen auf Mallorca betreut. „Wenn man so oft allein trainiert, ist es schön, mal unter Leute zu kommen“, sagt die Iserlohnerin, und ergänzt: „Die Gruppe muss nur ordentlich was drauf haben, damit ich auch einen Trainingseffekt habe.“

Der erste Wettkampf wird im Mai der „70.3“, die Halbdistanz auf Mallorca sein. Zwei Wochen später ist der Ironman auf Lanzarote geplant, der zu den härtesten überhaupt gehört. Und im Juli geht es dann zum nationalen Langdistanz-Klassiker, der Challenge in Roth.

„Es lässt sich nicht planen, wo man besonders gute Aussichten auf eine vordere Platzierung hat. Aber mit etwas Glück schaffe ich ja irgendwo die Top drei“, sagt Verena Walter.