Über Langenfeld zum Pokalfinale in Niddatal

Auf Meike Zöpnek und die Mambas-Damen wartet ein langer Tag. Der heimische Erstligist bestreitet das Vorrundenturnier des ISHD-Pokals in Langenfeld.
Auf Meike Zöpnek und die Mambas-Damen wartet ein langer Tag. Der heimische Erstligist bestreitet das Vorrundenturnier des ISHD-Pokals in Langenfeld.
Foto: Arne Poll

Menden..  Während fast alle Sportlerkollegen den Beginn der Sommerferien genießen, müssen die Skaterhockey-Damen des Mendener SC Mambas noch einmal ran. Der Erstligist bestreitet am Samstag in Langenfeld die Vorrunde des ISHD-Pokals 2015 und trifft dabei auf unangenehme Gegner.

„Wir wollen dieses Turnier natürlich gewinnen“, sagt Meike Zöpnek. Die Teamsprecherin und Topscorerin der Mambas macht deutlich, dass bei dieser Veranstaltung letztlich nur der erste Platz zählt – denn einzig der Gewinner darf am Samstag, 26. September, den Pokal-Endspieltag im hessischen Niddatal-Assenheim bestreiten und trifft dann auf den Sieger der anderen Vorrundengruppe, die ebenfalls heute in Bochum ausgespielt wird.

Die Mambas starten heute in Langenfeld um 9.50 Uhr gegen den klassentieferen Nachbarn Samurai Iserlohn. Es folgen 15-Minuten-Spiele gegen die gastgebenden Devils (10.30 Uhr), die Crash Eagles Kaarst (11.50 Uhr), Bissendorfer Panther (12.30 Uhr) und Dragons Heilbronn (13.30 Uhr), ehe gegen 14.30 Uhr die Zwischenrunde beginnt.

„Wir müssen mindestens Vierter werden, um dann das Halbfinale bestreiten zu können. Das sollte uns eigentlich gelingen“, zeigt Meike Zöpnek Zuversicht, auch wenn in personeller Hinsicht wieder einmal Abstriche gemacht werden müssen – der Ferienbeginn, aber auch berufliche Pflichten und Verletzungen fordern halt ihren Tribut. Dafür gibt es das Debüt von Sarah Körber, Eishockey-Spielerin des EC Bergkamen.

In der anderen Gruppe spielen folgende Teams: Die Erstligisten Düsseldorf Rams, Spreewölfe Berlin sowie Gastgeber Bochum Lakers, Brakel Blitz, die Bockumer Bulldogs, der Crefelder SC und die Rhein-Main-Patriots Assenheim.

„Dass wir diesmal ein Turnier spielen, gefällt mir sehr gut“, sieht Meike Zöpnek den neuen Modus sehr positiv. „Das ist besser, als viele Runden zu spielen und dabei unter Umständen weite Fahrten absolvieren zu müssen. Das hilft zudem Geld sparen“, macht die Griesenbrauckerin deutlich, dass in Langenfeld zum Beispiel die Schiedsrichterkosten geteilt werden.

MSC-Damen: Phyllis Weiß; Weltermann, Faber, Körber, Geschwind, Göttker, Schwarz, Zöpnek, Wolff, Schlüter, Schmuck.