TuS muss auf Torwartsuche gehen

Michael Erzen (rechts) und der TuS Langenholthausen dürfen in der Rückrunde neunmal am Düsterloh antreten.
Michael Erzen (rechts) und der TuS Langenholthausen dürfen in der Rückrunde neunmal am Düsterloh antreten.
Foto: sportpresse-reker.de, Dietmar Reker, www.sportpresse-reker.de
Was wir bereits wissen
Der TuS Langenholthausen muss sich für die Saison 2015/16 auf die Suche nach einem Torwart machen. Daniel Stengritt (20) wechselt in der neuen Spielzeit zum Landesligisten SV 04 Attendorn. Diese Personalie bestätigte Charly Grote, Präsident des Fußball-Bezirksligisten.

Langenholthausen..  Dabei hätte der Klub vom Düsterloh durchaus schon für die restlichen 14 Begegnungen der aktuellen Serie ein Torwartproblem bekommen können. Denn Stengritt hatte sich Anfang Dezember wegen einer Entzündung in der Patellasehne operieren lassen müssen und eine schnelle Rückkehr ins Team war zunächst ungewiss.

Und da sich Freddy Schäfer im November beim TuS abgemeldet und dem A-Ligisten SSV Küntrop angeschlossen hatte, stand der TuS eigentlich ohne Torwart da.

Im letzten Spiel des Jahres 2014 beim 4:2 in Sundern half Michael Kruck aus, der soll aber weiter im B-Liga-Team spielen. Sören Langwald, der sich in der Winterpause vom RSV Meinerzhagen verabschiedet hatte und zum Düsterloh zurückkehren wollte, schließt sich jetzt aber dem SC Plettenberg an.

Gut für den TuS: Stengritt meldete sich für die morgen beginnende Vorbereitung fit zurück. Am 8. März setzt der Tabellensiebte der Staffel 4 die Rückrunde mit dem Heimspiel gegen Schlusslicht FSV Werdohl II fort. Trotz der dünnen Spielerdecke (inklusive Mario Droste stehen Spielertrainer Michael Erzen nach diversen Abmeldungen nur noch 15 Akteure zur Verfügung) geht man optimistisch in die Fortsetzung der Rückrunde.

„Auch wenn uns ein wenig die Quantität im Kader fehlt, sind wir alle fest davon überzeugt, dass wir die Klasse halten“, sagt TuS-Präsident Charly Grote. Nicht zuletzt wegen des günstigen Spielplans. Neunmal darf der TuS am heimischen Düsterloh antreten.

Dass man noch personell aufrüstet, schließt Charly Grote nahezu aus. „Es ist schwer jetzt noch jemanden zu bekommen“, sagt der TuS-Chef. „Wir vertrauen den Spielern, die wir zur Verfügung haben.“