Tore von René Weißbach und Sascha Wulff stoppen Talfahrt
09.10.2011 | 22:03 Uhr 2011-10-09T22:03:00+0200
Menden.Das war Balsam für die rot-weiße Seele. Die Fußballer des BSV Menden meldeten sich mit einem 3:1 (2:0 )-Sieg über die SG Finnentrop/Bamenohl im Tagesgeschäft der Landesliga 2 zurück. Ein Erfolg, mit dem nicht unbedingt zu rechnen war.
Denn die 0:5-Pleite gegen den SV Hohenlimburg und das 1:3 Kreispokal-Aus in Kalthof hatten im Mendener Lager für Unruhe gesorgt. Hinzu kamen acht Ausfälle, darunter mit Wolfgang Leipertz, Niko Beckmann, Sven Barnefske und Cünyet Senel gleich vier Spieler aus der Stammelf.
Kein Wunder, dass Andreas Bücker mächtig stolz auf sein Team war. „Die Jungs haben heute gezeigt, dass sie alle in die Landesliga gehören. Das war ein verdienter Sieg. Der Schlüssel dazu war, dass wir als Einheit aufgetreten sind“, konnte der Mendener Coach endlich mal wieder zufrieden auf ein Spiel zurückblicken.
Und er nahm den Kritikern auch die Suche nach Mängeln ab. „Das Einzige, was es zu kritisieren gibt, ist, dass wir zu wenig Tore erzielt haben.“ In der Tat hätte sich Finnentrop über eine höhere Niederlage nicht beschweren können. Der Coach der Gäste, Matthias Kremer, ließ auch keinen Zweifel an der verdienten Niederlage aufkommen. „Wir waren gar nicht auf dem Platz“, so der Trainer des Aufsteigers.
Die lange Ausfallliste sorgte für eine überraschende Personalie beim BSV: „Oldie“ Andreas Rausch rückte in die Startformation und passte sich nahtlos ein. Die Hausherren sorgten zunächst mit sehr großer Leidenschaft dafür, dass sie in der Defensive sicher standen. Und nach vorne lief die Kunststoffkugel sehr flüssig. Die frühe BSV-Führung resultierte aber aus einer feinen Einzelleistung: René Weißbach fasste sich kurz hinter der Mittellinie ein Herz, lief seinem Gegenspieler davon und markierte das 1:0.
„Das freut mich für den René sehr. Endlich ist er in ein Spiel ‘reingekommen und war daran beteiligt“, lobte Andreas Bücker seinen schnellen Angreifer. Der Youngster war auch am zweiten BSV-Treffer beteiligt. Sechs Minuten vor der Pause legte Weißbach dem mitgelaufenen Hoffmann auf.
Die Treffer fielen zum passenden Zeitpunkt. Denn sowohl in der 13. wie in der 39. Minute schienen die Gäste auf dem besten Weg zu sein, ins Spiel zu finden. Als dann aber Sascha Wulff nach dem Seitenwechsel per Kopf zum 3:0 traf (47.), war die Frage nach em Sieger geklärt. Denn fortan bestimmten nur noch die Bücker-Kicker die Szenerie im Huckenohl. Es wurde großer Druck entwickelt, doch vor dem gegnerischen Tor fehlte der entscheidende Faktor.
Die Gäste sollten aber auch noch Möglichkeiten kommen. So traf Mike Schrage in der 67. Minute Aluminium. Sechs Minuten später durfte der frustrierte Anhang der Gäste dann doch noch einmal jubeln – Schrage traf zum 1:3 aus Sicht der Gäste. Das sollte es dann allerdings gewesen sein, denn der BSV behielt den Sieg fest in seinen Händen und beendete damit seine Talfahrt.
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