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SV Bieber: Fehlstart-Pech kostet wertvolle Punkte

10.02.2012 | 14:53 Uhr
SV Bieber: Fehlstart-Pech kostet wertvolle Punkte
Das Damenteam des SV Bieber (von links): Larissa Loersch, Maira Fröndt, Sabrina Urban, Marie Müller, Kristina Kehlert, Kathrin Weingarten, Malena Gies, Nina Prerad, Patricia Jambor, Sarah Werth sowie Miriam und Carina Brockmeyer

Menden.(wp) Mit sehr unterschiedlichen Zielsetzungen starteten die beiden DMS-Mannschaften des SV Bieber 67 Lendringsen in Lütgendortmund. Während das Herrenteam sich als Aufsteiger eine Leistungsverbesserung erhoffte, ging es für das Damenteam in erster Linie darum die Klasse zu halten.

Bei der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft (DMS) geht es für ein Team darum, möglichst viele Punkte zu sammeln. Die beiden besten Teams steigen in die Westfalenliga auf, die beiden schlechtesten in die Bezirksliga ab.

Für die Bieber-Herren lief es von Anfang an sehr gut. Mischa Friedrich (Jahrgang 1988), Matthias Kloep (‘90), Kevin Nürnberger (‘91), Felix Heitmann (‘93), Marek Bette, Tobias Weingarten (beide ‘94), Lukas Pogorzalski (95), Lukas Schröer (96) und Tim Fidler (98) hatten den „Fuß auf dem Gaspedal“ und zeigten bei 32 Starts fast keine Schwäche .

Über 200 Meter Freistil glänzte Tobias Weingarten mit Bestzeit (2:13,93 Minuten) und verbuchte 454 Punkte für das Team. Es folgten Bestmarken über 50 Meter Schmetterling: (0:28,26; 536), 100 Meter Freistil (0:58,54; 519) und 100 Meter Schmetterling (1:08,95; 390).

Lukas Schröer indes bestätigte seinen Aufwärtstrend. Er schwamm Bestzeiten über 200 Meter Lagen (2:39,39) und 50 Meter Rücken (0:30,35, 524). Über 100 und 200 Meter Rücken (1:08,28 bzw. 2:29,25) kratzte er an seinen Topzeiten. Die 400 Meter Lagen bewältigte er in 5:38,36 Minuten.

Mischa Friedrich schwamm bei seinen fünf Starts stets im Bereich seiner Bestzeiten und steuerte 2399 Punkte zum Teamergebnis bei. Herausragend waren seine „1:06,03“ über 100 Meter Schmetterling und die „0:26,13“ über 50 Meter Freistil (540).

Die „langen Kanten“ absolvierte indes Kevin Nürnberger. 200, 400 und 1500 Meter Freistil bestritt er mit guten Leistungen (2:11,80; 4:54,21; 20:10,73). Den Knaller lieferte er zum Schluss mit 2:34,47 Minuten über 200 Meter Schmetterling. Felix Heitmann erzielte 2:37,95 Minuten über 200 Meter Rücken, eine 21:14,60“ über 1500 Meter Freistil. Matthias Kloep holte auf den Bruststrecken wichtige Punkte (0:34,65, 1:20,07; 3:07,64).

Mit fünf Starts und 2256 Punkten überzeugte Marek Bette. Vor allem über 50, 100 und 200 Meter Brust erzielte er gute Zeiten (0:32,89; 1:13,52; 2:46,15).

Tim Fidler gelang ein Teameinstand mit einer Bestzeit über 200 Meter Schmetterling (3:14,41). Lukas Pogorzalski bestritt die 400 Meter Freistil in Bestzeit (5:15,05).

Bis vier Rennen vor dem Ende sah das Männerteam nach diesen grandiosen Ergebnissen in seiner Vorkampfgruppe wie der sichere Sieger aus. Leider wurde dann Tobias Weingarten bei seinem fünften (und letzten) Start über 50 Meter Freistil disqualifiziert – der Schiedsrichter wollte einen Fehlstart erkannt haben. Somit fehlten den Bieber in der Endabrechnung rund 530 Punkte. Dies bedeutete im Gesamtklassement die Rückversetzung von Platz drei auf Position sechs. Kommentar von Trainer Georg Weingarten: „So etwas passiert!“

Bei den Frauen konnten die Bieber nicht in bester Besetzung antreten, denn Beate Weingarten und Wiebke Dierkes fehlten verletzungsbedingt. Außerdem fehlte Petra Weingarten wegen eines Schultermins. Dafür sprangen einige „alte Hasen“ ein. Carina Brockmeyer (‘91), Maira Fröndt, Larissa Loersch (beide ‘93), Miriam Brockmeyer (‘94), Marie Müller, Sabrina Urban, Kathrin Weingarten (alle ‘95), Patricia Jambor (‘96), Nina Prerad, Sarah Werth, Malena Gies (alle ‘97) und Kristina Kehlert (‘99) konnten mit 11772 Punkten und Platz acht im Endergebnis zwar nicht das Ergebnis des Vorjahrs wiederholen, vermieden aber den Abstieg.

Bestleistungen schwammen zudem Kristina Kehlert (200 Meter Meter/3:25,12), Nina Prerad (50 Meter Freistil/0:31,51) sowie Patricia Jambor (12:07,73) und Nina Prerad (12:05,70) über 800 Meter Strecken Patricia Jambor (12:07,73 Min.). Sehr gute Resultate erzielten auch Maira Fröndt (200 Meter Rücken/2:51,44), Larissa Loersch (100 Meter Brust (1:28,77), Miriam Brockmeyer (200 Meter Lagen/3:03,88), Marie Müller (50 und 100 Meter Brust (0:38,42; 1:27,01), Sabrina Urban auf den drei Rückenstrecken (0:36,05; 1:20,11; 2:54,12), Kathrin Weingarten (50 Meter Rücken und Schmetterling/0:35,89; 0:35,73) und Sarah Werth (50 Meter Brust/0:37,52).

Weiter e Ergebnisse: Carina Brockmeyer (100, 200 Meter Freistil/1:13,53; 2:51,36; 100 Meter Schmetterling/1:28,30), Maira Fröndt (100 Meter Rücken/1:22,77; 200 Meter Lagen/2:59,03; 400 Meter Freistil/5:43,51), Miriam Brockmeyer (400 Meter Lagen/6:41,13), Kathrin Weingarten (50 Meter Freistil/0:32,82), Malena Gies (200 Meter Schmetterling/3:48,81), Nina Prerad (100, 200, 400 Meter Freistil/ 1:10,56; 2:45,24; 5:46,82). Sarah Werth (50, 100 Meter Schmetterling/0:33,00; 1:16,89; 200 Meter Brust/3:16,80; 400 Meter Lagen/6:18,17), Mischa Friedrich (50 Meter Schmetterling/0:29,08; 100 Meter Freistil und Rücken/0:58,58; 1:10,96), Matthias Kloep (50 Meter Rücken/0:33,64), Marek Bette (200, 400 Meter Lagen/2:37,66; 5:46,76).

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