SuS-Motor soll diesmal ohne Probleme laufen

Beckums Geschäftsführer Felix Butterweck (links) und Spielertariner Robbi Hanbücken  (rechts) stellten die Neuzugänge des B-Ligisten vom Hinsel-Sportplatz vor: Sebastian Reck (von  links), Tim Gajk, Jean Paul Filip, Julian Scholand sowie  Grobin Grünzig und Frederik Daake aus der eigenen A-Jugend),
Beckums Geschäftsführer Felix Butterweck (links) und Spielertariner Robbi Hanbücken (rechts) stellten die Neuzugänge des B-Ligisten vom Hinsel-Sportplatz vor: Sebastian Reck (von links), Tim Gajk, Jean Paul Filip, Julian Scholand sowie Grobin Grünzig und Frederik Daake aus der eigenen A-Jugend),
Foto: Mark Sonneborn

Beckum..  Bei Fußball-B-Ligist SuS Beckum ist der Blick nach vorn gerichlet. Dies wurde am Mittwoch beim Trainingsauftakt auf dem Hinsel-Sportplatz deutlich.

„In der letzten Saison wäre der Aufstieg in die Kreisliga A wohl zu früh gekommen, denn wir waren noch nicht gefestigt genug“, sagte Spielertrainer Thomas Cordes und fügte sogleich hinzu: „Wenn wir aufsteigen, dann wollen wir auch das Zeug dazu haben, im Mittelfeld mitzuspielen und nicht gegen den Abstieg kämpfen müssen.“

Auch in der kommenden Saison steht der Aufstieg nicht unbedingt auf der SuS-Agenda. Und ein konkret definiertes Ziel wird nicht formuliert. Stattdessen legt Cordes Wert auf die Feststellung, sein junges Team nicht zu sehr unter Druck setzen zu wollen. Zu sehr nagt noch der Bruch in der Vorsaison, als es in der Hinrunde wie am Schnürchen lief, sich dann aber die Rückschläge häuften. Durch ein großes Verletzungspech geriet der SuS-Motor gehörig ins Stocken – eine Situation, von der die jungen Spieler überrascht wurden und auf die sie sich nicht so schnell einstellen konnten.

In der Breite verstärkt

So weit will es Cordes nicht noch einmal kommen lassen. Daher wurde der Kader punktuell verstärkt und in der Breite aufgestockt. „Eines unserer Probleme in der letzten Saison war, dass wir einerseits zwar viele Chancen hatten, andererseits aber wenig verwertet haben.“

Julian Scholand kam aus Hüingsen. Er soll die Außenbahn beleben und für Gefahr in der Offensive sorgen. Wie auch Jean-Paul Filip vom Bezirksligisten TuS Langenholthausen. Sebastian Reck ist der dritte externe Zugang in Beckum. Das neue Sextett vervollständigen die Eigengewächse Tim Gajk, Robin Grünzig und Frederik Daake.

Der Start in die Saisonvorbereitung bescherte eine lockere Laufrunde durch den Wald mit anschließendem Spiel auf dem Platz. Weit mehr als 20 Spieler waren anwesend. Insgesamt zählt der Kader der SuS-Ersten 28 Spieler. Und damit ist ein gesunder Konkurrenzkampf garantiert. „Die Spieler sollen nicht mit der Einstellung trainieren, dass sie im kommenden Spiel ohnehin gesetzt sind“, betont Cordes.

Er selbst wird etwas kürzer treten. Derzeit laboriert er an einem Schien- und Wadenbeinbruch. „Danach wieder zurückzukommen und die Fitness aufzuholen – das wird mit 30 Jahren schwer“, befürchtet er. Laufeinheiten gestern und heute sollen die Basis für die Fitness bringen, ehe am Sonntag das erste Testspiel auf dem Programm steht – um 12 Uhr beim Iserlohner B-Ligisten SC Tornado Westig.

Trainingslager

Am 17. Juli fährt der SuS Beckum ins Trainingslager in die Nähe von Villingen. danach geht es mit den Schwerpunkten Taktik und Technik weiter. „Wir wollen natürlich versuchen, wieder oben mitzuspielen“, so Cordes. „Unsere jungen Spieler haben sich gut entwickelt, so dass ich davon ausgehe, dass ein Aufstieg diesmal nicht zu früh käme – aber natürlich muss man erstmal den Verlauf der Saison abwarten“.

Cordes nennt als Kandidaten für die Spitzengruppe vor allem SuS Langscheid/Enkhausen II und Rot-Weiß Mellen. Aber auf auch die SG Balve/Garbeck hat er auf der Rechnung. „Wie werden wohl eine gute Rolle spielen“, sagt der SuS-Coach über den Nachbarn vom Krumpaul.