Starker letzter Versuch beschert Silbermedaille

Die Zahlen auf der Anzeigentafel geben Martin Kornobis allen Grund, stolz auf sich und seine Leistung zu sein. Das Talent der LG Menden stieß die Kugel bei den „Westdeutschen“ in Dortmund auf 15,55 Meter und wurde damit U18-Vizemeister.
Die Zahlen auf der Anzeigentafel geben Martin Kornobis allen Grund, stolz auf sich und seine Leistung zu sein. Das Talent der LG Menden stieß die Kugel bei den „Westdeutschen“ in Dortmund auf 15,55 Meter und wurde damit U18-Vizemeister.
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Was wir bereits wissen
Martin Kornobis sorgte bei den Westdeutschen U18-Hallenmeisterschaften für Furore: Das Talent der LG Menden wurde im Kugelstoßen Zweiter.

Menden..  Die Westdeutschen U18-Hallenmeisterschaften am vergangenen Sonntag in Dortmund boten zwei Athleten der LG Menden die Möglichkeit, ihre Leistungen zu verbessern und um die jeweiligen Titel zu kämpfen. Wie bereits berichtet, konnte Martin Kornobis im Kugelstoßen ein Glanzlicht setzen und diesen stark besetzten Wettbewerb auf dem Silberplatz beenden.

Der junge Mendener startete diesen Wettkampf als Viertplatzierter der Meldeliste. Er kam allerdings nicht gut in diese Konkurrenz hinein und stieß die Kugel nur knapp hinter die Zwölf-Meter-Linie. Aber Martin bewies Kämpferherz und steigerte sich von Stoß zu Stoß, dabei konnte die technischen Feinheiten aus dem Training immer besser umsetzen – bereits im dritten Versuch stieß er 14,44 Meter und zog damit souverän als Drittplatzierter in die Endrunde ein.

Dort fand er zu seiner alten Stärke zurück und schaffte mit seinem letzten Versuch starke 15,55 Meter. Damit sicherte sich Martin Kornobis den zweiten Platz – und lag gerade einmal sieben Zentimeter hinter dem Sieger. Gleichzeitig besserte er seine persönliche Bestleistung mit der Fünf-Kilogramm-Kugel von bis dato 15,26 Meter um 29 Zentimeter.

Sein Trainingskollege Mika Kemper startete über 60 Meter und lief eine Zeit von 7,77 Sekunden. Damit verbuchte auch er eine persönliche Bestleistung, Mika konnte sich dabei um zwei Hundertstel steigen. Klar, dass die LGM-Trainer Heinz Dröscher und Udo Feldmann mit den Leistungen ihrer Schützlinge bei den „Westfälischen“ in Dortmund äußerst zufrieden waren.