Starke Zeiten, gute Außenwirkung

Michael Nottebohm (MCM/Nummer 24) lief ein glänzendes Marathon-Rennen und belohnte sich mit einen persönlichen Bestzeit.
Michael Nottebohm (MCM/Nummer 24) lief ein glänzendes Marathon-Rennen und belohnte sich mit einen persönlichen Bestzeit.
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Nach dem Wettkampf ist vor dem Wettkampf. Einen Tag nach der 31. Auflage des Menden-Marathons hat Organisationsleiter Hans-Jürgen Kasselmann (Marathon-Club Menden) schon Verbesserungsmöglichkeiten und neue Pläne für das Event im kommenden Jahr im Kopf.

Menden..  „Wir werden die Veranstaltung sauber nachbereiten und schauen, ob sich im nächsten Jahr durch frühzeitiges Bewerben unter Nutzung der modernen Medien nicht noch etwas mehr machen lässt“, sagt Kasselmann. Sprich mehr Teilnehmer, mehr Zuschauer-Resonanz, mehr Aufmerksamkeit.

Vor allem die Verbesserung der Kommunikation mit den Schulen will Kasselmann forcieren. „Das geht am besten über die Sportlehrer“, sagt der MCM-Vize, der vorstellen kann, auch wieder begleitendes Training in den Schulen als Vorbereitung auf die Schülerläufe anzubieten. „Das hat die Veranstaltung in den Jahren, in denen wir das schon einmal gemacht haben, getragen“, sagte Kasselmann.

Im kommenden Jahr will auch man einige Änderungen vornehmen. So sollen möglicherweise beim Marathon und Halbmarathon Zug- und Bremsläufer eingesetzt werden. Auch über ein Trainingsangebot in der Laufgruppe von Stephan Menke wird nachgedacht, um Hobbyläufern oder ambitionierten Athleten, die noch keine größere Erfahrung auf langen Strecken haben, die Startentscheidung zu erleichtern.

Schwer geärgert hat Kasselmann, dass am Sonntag in Hemer der erste Treppenlauf sozusagen als Konkurrenz-Veranstaltung stattfand. „Das hat unserer und deren Veranstaltung geschadet“, sagte er über die („unkoordinierte“) Terminplanung in der Nachbarstadt.

Freuen durfte sich der MCM dagegen über die großartigen sportlichen Leistungen. „Die Zeiten in der Spitze beim Marathon waren der Knaller“, sagte Kasselmann. Sowohl durch Herrensieger Michael Ruhe (LG Olympia Dortmund) als auch durch Frauengewinnerin Ramona Wied (SG Wenden). Und auch die Halbmarathon-Zeit von Philipp Henseleit war exzellent. „Das hat auch eine gute Außenwirkung“, sagt Kasselmann, „wenn die Läufer sehen, was ist auf unserer Strecke trotz deren Windanfälligkeit möglich ist.“

Und last but not least hat der MCM in diesem Jahr auch ein kleines finanzielles Plus gemacht. „Ein bisschen für die Förderung der Jugendarbeit ist übrig geblieben“, bestätigte Hans-Jürgen Kasselmann.