Stadtmeisterschaft ist und bleibt Mega-Event für die Mendener Fußball-Familie

Was wir bereits wissen
Der Sauerland-Cup der Handballer ist ein Ankerpunkt in Menden. Aber auch die Hallenfußball-Stadtmeisterschaft verfügt über eine sehr große Bedeutung für den heimischen Sport. Die 33. Ausgabe der Titelkämpfe in der Kreissporthalle an der Werler Straße bestätigten das eindrucksvoll.

Menden..  Über 2000 Zuschauer wohnten am Samstag und Sonntag dem Stadtchampionat bei und erlebten den 18. Titelgewinn des BSV Menden. In den Reihen des diesjährigen Ausrichters herrschte natürlich eitel Sonnenschein. „Dass unsere Mannschaft den Titel geholt hat, war natürlich das I-Tüpfelchen Ich finde, wir haben als Ausrichter eine sehr gute Stadtmeisterschaft erlebt und einiges für das Ansehen unseres Vereins getan. Das ist für uns als Vorstand, der gerade mal drei Wochen im Amt ist, eine tolle Geschichte. Wir haben als Team funktioniert, das motiviert uns alle“, zog BSV-Vorsitzender Heiko Meisterjahn ein zufriedenstellendes Fazit.

Auch Torsten Strott, der Fußballfachwart des Stadtsportverbandes Menden, lobte den Ausrichter. „Der junge Vorstand des BSV hat das ganz vorbildlich gelöst. Es hat an nichts gefehlt“, so der SSV-Funktionär. Strott stellte dann noch einmal die außerordentliche Bedeutung der Stadtmeisterschaft heraus. „Es ist das Mega-Event für Menden. Keine andere Veranstaltung – sieht man vielleicht vom Sauerland-Cup ab – mobilisiert so viele Zuschauer. Es ist der Treff der Mendener Fußballfamilie“, sagte der Polizist.

Dass sich Menden Türk am Sonntag benachteiligt fühlte, konnte Strott nicht nachvollziehen. „Man sollte nicht immer die Schuld bei anderen suchen, sondern zuerst bei sich anfangen“, sagte der Fachwart zu den unschönen Szenen beim Türk-Spiel gegen Olympos Menden.

Eine Aussage die Torsten Strott auch einigen Spielern ins Stammbuch schrieb, die sich über die Schiedsrichter aufregten. „Die Leistung der Schiedsrichter an beiden Tagen war sehr gut. Auch da sollten die Spieler die Fehler bei sich suchen und nicht bei den Unparteiischen“, so Strott.

Auch der Stadtsportverband Menden geriet während der beiden Tage in der Kreissporthalle in die Diskussion. So debattierten einige Verantwortliche der heimischen Fußballvereine darüber, dass der SSV die Eintrittsgelder vereinnahmt und der ausrichtende Verein für jegliches Risiko aufkommt.

Eine Debatte, die Torsten Strott nicht verborgen blieb. Allerdings lässt sich die Kritik nicht aufrechterhalten, da der SSV die Schiedsrichterkosten in Höhe von rund 500 Euro übernimmt und zudem ein Preisgeld von 450 Euro für die Sieger beim A- und B-Turnier auslobte. „Das Problem ist, dass einige gar nicht wissen, was der Stadtsportverband macht“, so Strott.

Aus diesem Grund wird der Fußballfachwart des SSV in Zusammenarbeit mit der WESTFALENPOST Ende Februar ein Treffen der Mendener Balltreter organisieren. „Der Stadtsportverband will wissen, wo die Probleme sind und was man tun kann. Gleichzeitig wollen wir darüber reden, wo wir mit dem Fußball in Menden hinwollen“, so Strott. Die Regularien dieses Treffs werden noch festgelegt.

Eine gute Idee, die von der WP-Sportredaktion unterstützt wird.