Sorgen um Vogler und Heunemann trüben HSG-Hoffnung

Joshua Krechel plagte sich in dieser Woche mit einem grippalen Infekt herum. „Ich gehe aber davon aus, dass er bis Samstag wieder soweit hergestellt ist, dass er spielen kann“, sagt sein Trainer Micky Reiners – die HSG Menden-Lendringsen erwartet die TSG A-H Bielefeld in der Walram-Halle.
Joshua Krechel plagte sich in dieser Woche mit einem grippalen Infekt herum. „Ich gehe aber davon aus, dass er bis Samstag wieder soweit hergestellt ist, dass er spielen kann“, sagt sein Trainer Micky Reiners – die HSG Menden-Lendringsen erwartet die TSG A-H Bielefeld in der Walram-Halle.
Foto: WP
Die Zeichen stehen schlecht, trotzdem stellt sich die von personeller Not geplagte HSG Menden-Lendringsen am Samstag einer ungemein schweren Aufgabe.

Menden..  Die personellen Sorgen reißen momentan einfach nicht ab. Handball-Oberligist HSG Menden-Lendringsen geht mit großen Problemen in den anstehenden Spieltag, vor der Heimpartie gegen die TSG A-H (Altenhagen-Heepen) Bielefeld drohen wichtige Akteure auszufallen.

„Das ist schon gravierend“, sagt Trainer Micky Reiners mit Blick auf die Lücken, die die Vorbereitung auf das schwere Match gegen starke Gäste aus Ostwestfalen beeinträchtig(t)en.

So erschien Ansgar Heunemann zu Wochenbeginn mit Krücken im Walram, der Kreisläufer hatte sich zuletzt beim 30:27-Erfolg in Senden eine Kapselverletzung an der großen Zehe zugezogen – Einsatz am morgigen Samstag eher unwahrscheinlich.

Alexander Müller (Schulter) wird mindestens bis zur Karnevalspause fehlen – Einsatz unmöglich.

Zudem ist Kapitän Thorben Lommel angeschlagen (Pferdekuss am Oberschenkel), und Joshua Krechel hütete „grippig“ das Bett – Einsatz jeweils denkbar.

Darüber hinaus ist noch nicht klar, wie arg es Marcel Vogler erwischt hat. Der Spielmacher plagt sich seit geraumer Zeit mit einer lädierten Schulter herum, eine genaue Untersuchung soll nun klären, wie schlimm diese Verletzung tatsächlich ist – Einsatz vielleicht.

„Trotzdem werden wir die Köpfe nicht in den Sand stecken“, macht HSG-Coach Reiners deutlich, dass man immer noch genügend Qualität zu bieten habe, um einem Kontrahenten vom Schlage der Bielefelder entgegenzutreten. „Ich sehe uns keineswegs chancenlos.“

Gegen eine Mannschaft, die reichlich Offensivkraft zu bieten hat. „Dem müssen wir uns stellen und versuchen, ein gutes Ergebnis zu erzielen – ob’s für einen Sieg reicht, muss man dann sehen“, so Micky Reiners. „Wir werden auf jeden Fall mit sieben Leuten antreten, und die werden sich zerreißen wie Teufel.“

Spielbeginn in der Walram-Halle ist am Samstag um 19 Uhr.

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