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Indoor-Trailrun

Schnee, Matsch, Sand und Hallentreppen

08.02.2012 | 16:51 Uhr
Schnee, Matsch, Sand und Hallentreppen
Beim Indoor-Trailrun in den Dortmunder Westfalenhallen mussten auch Schneepassagen bewältigt werden. Detlef Köhler von den VfL-Triathleten hatte auch damit keinerlei Probleme. Foto: Veranstalter

Menden.Die Biathlon-Events in der Arena Auf Schalke waren sicherlich das Vorbild: In den Dortmunder Westfalenhallen wurde jetzt eine Trial-Veranstaltung durchgeführt, und bei diesem Spektakel durften die Triathleten Annegret Wessmann, Detlef Köhler, Anke Luther, Ole Kostorz und Robert Gralka vom VfL Platte Heide nicht fehlen.

Für die heimischen Tri-Sportler galt es, einen Parcours voller Herausforderungen zu absolvieren. Auf der 1,2-Kilometer-Runde mussten sie über Geröll- und Schneefelder, Baumstämme und Wurzeln laufen, Wälder durchqueren, sich in Steilkurven werfen und in Schlammpassagen schmutzig machen – es ging dabei auch durch die Katakomben, zudem durch die Tribünengängen sowie die Treppen ‘rauf und ‘runter. 60 Lastwagen haben in den Tagen vor der bestens organisierten Veranstaltung das Material herangeschafft.

Bei dieser Art des Wettkampfes stand sicher der Spaßfaktor an erster Stelle, denn zuweilen waren auf der Strecke so viele Läufer, dass das Lauftempo dem allgemeinen Fluss angepasst werden musste oder sich sogar Wartezeiten vor engeren Passagen wie den schmalen Treppenaufgängen ergaben.

Annegret Wessmann (54:28 Minuten) und Detlef Köhler (39:30 Minuten) absolvierten den Fünf-Runden-Trail über insgesamt sechs Kilometer und belegten dabei die Plätze 61 in der Klasse „Master Women“ (Frauen ab 40 Jahre) sowie 28 bei den „Senior Master Men“ (Männer ab 50 Jahre).

Einen Tag später gingen die Zehn-Runden-Läufer auf die zwölf Kilometer lange Strecke und konnten ihre gute Form auch im Gelände unter Beweis stellen. Anke Luther erreichte hier völlig zufrieden nach 1:17:49 Stunden die Ziellinie und belegte damit Platz 19 in der Frauen-Klasse bis 39 Jahre. Auch Ole Kostorz und Robert Gralka meisterten diesen Hindernisparcours: Kostorz finishte nach 1:09:08 Stunden, Gralka nach 1:04:28 Stunden. – und erreichten in den Klassen „Men“ (bis 39 Jahre) und „Master Men“ (ab 40) die Plätze 65 und 17.

Insgesamt war es für die fünf Mendener Teilnehmer ein außergewöhnliches Lauferlebnis, das neben einem reizvollen Intervalltraining in der Halle auch jede Menge Spaß gebracht hat.

Ganz andere Temperaturen als in der Westfalenhalle erwarten Robert Gralka am kommenden Wochenende. Er startet bei der Brocken-Challenge, einem Ultralauf über 85 Kilometer von Göttingen auf den Brockengipfel.

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