Schiris stärken mit Lehrgang die Gemeinschaft

Die Schiedsrichter des Fußballkreises Iserlohn verbrachten ein gemeinsames Wochenende im münsterländischen Billerbeck.
Die Schiedsrichter des Fußballkreises Iserlohn verbrachten ein gemeinsames Wochenende im münsterländischen Billerbeck.
Foto: WP
„Das passte“, so fiel das kurze aber treffende Fazit von Kreislehrwart Dirk Schmale über den Wochenendlehrgang aus. Die heimischen Schiedsrichter hatten sich wie im letzten Jahr nach zu ihrem Lehrgang nach Billerbeck zurückgezogen.

Menden.. Mit 36 Schiedsrichtern war es der mit der bisher höchsten Teilnehmerzahl. „Wir wollten gerade viele junge Talente dabei haben, um ihnen die Möglichkeiten im Schiedsrichterwesen aufzuzeigen“, begründete Schiedsrichter-Obmann Lars Lehmann die hohe Teilnehmerzahl.

Von Freitagabend bis Sonntagnachmittag arbeiteten die Schiedsrichter unter anderem an ihren Kompetenzen in den Bereichen Kommunikation auf und neben dem Fußballplatz, Regelkunde, Stellungsspiel und pro-aktives Handeln in schwierigen Situationen.

Paszehr gewinnt Tickets

Die Schiedsrichter mussten dabei in drei Regeltests mit insgesamt 90 Fragen ihre Regelkenntnisse unter Beweis stellen. Annika Paszehr war die einzige Frau beim Lehrgang, hatte aber bei den Regelfragen die Nase vor ihren männlichen Kollegen vorn. Mit nur einem Fehler bei 90 Fragen gelang es ihr sich Platz eins zu sichern und zwei Karten für ein Bundesligaspiel zu gewinnen.

Paszehr, die für den TuS Holzen-Sommerberg pfeift, ist im DFB keine Unbekannte. Sie leitet in der zweiten Frauen-Bundesliga Spiele und ist in der Frauen-Bundesliga als Schiedsrichter-Assistentin unterwegs.

Mit Bundesligaschiedsrichterbeobachter Egbert Engler aus dem Kreis Recklinghausen und den beiden Verbandschiedsrichter-Ausschussmitgliedern Simone Horn und Torsten Werner hatte der heimische Kreis interessante, redegewandte und kompetente Lehrgangsreferenten gewonnen.

Bundesligaspiel analysiert

Mit Egbert Engler wurde gemeinsam das Freitagsspiel der Bundesliga zwischen Schalke 04 und Mönchengladbach beobachtet und anschließend analysiert. Das Verhalten, die Entscheidungen und die läuferischen Leistungen von Wolfgang Stark wurden genau unter die Lupe genommen.

Mit Nico Confortola (SG Grüne) und Christian Kissmer (SC Tornado Westig) hielten zwei Schiedsrichter aus dem eigenen Kreis Referate zu den Themen Körpersprache und Kommunikation, die jeweils mit Gruppenarbeiten abgeschlossen wurden. „Wir wollten ein aktives Wochenende bieten und die Gemeinschaft stärken“, so Lars Lehmann, beides sei gelungen. Jetzt kann aus Sicht der Schiedsrichter die Rückrunde in den heimischen Spielklassen starten.

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