Rückkehr in Erfolgsspur weckt Play-off-Hoffnung

Starke Leistung im Mambas-Kasten: Daniel Schneider war über weite Strecken nicht zu bezwingen. In der 28. Minute musste er das  erste Gegentor zulassen – aber bis zu diesem Zeitpunkt führte Menden bereits mit 9:0.
Starke Leistung im Mambas-Kasten: Daniel Schneider war über weite Strecken nicht zu bezwingen. In der 28. Minute musste er das erste Gegentor zulassen – aber bis zu diesem Zeitpunkt führte Menden bereits mit 9:0.
Foto: Tobias Schad

Sümmern..  Die Erleichterung war deutlich zu spüren. Skaterhockey-Zweitligist Mendener SC Mambas verbuchte am Samstag einen überraschend klaren 18:6 (5:0, 10:2, 3:4)-Heimsieg gegen die Rostocker Nasenbären und beendete damit eine schwarze Serie mit fünf bitteren Niederlagen in Folge. Mehr noch: Die Mannschaft von Trainer Toni Fonso konnte zugleich den Klassenerhalt sicher stellen.

„Wir sind alle so froh, dass es endlich mal wieder geklappt hat“, sagte der sportliche Leiter Alexander Buß und freute sich über einen tadellosen Auftritt. „Die Jungs haben sich eindrucksvoll zurückgemeldet“, stellte der Mendener zufrieden fest und meinte damit nicht nur die Rückkehr in die Erfolgsspur. Selbst die Play-offs mit den besten vier Südvereinen um den Aufstieg in die erste Bundesliga ist nun wieder ein Thema. „Die können wir aus eigener Kraft durchaus noch erreichen“, so Buß.

Dass die Mambas wieder in potenzieller Play-off-Kandidat sind, das konnten sie gegen völlig überforderte Rostocker unter Beweis stellen. „Es hat sich ausgezahlt, dass wir mit vier kompletten Reihen angetreten sind, der Gegner hatte gerade mal zwei und konnte kräftemäßig nicht lange mithalten“, bezeichnete Buß den klaren Sieg letztlich als „vielleicht ein wenig zu hoch“.

Aber diese Einschätzung jedoch sollte die gezeigte Leistung nicht schmälern. „Die Mannschaft hat gekämpft und ist aggressiv zur Sache gegangen – das war super“, lobte Buß und vergaß dabei nicht zu erwähnen, dass man die Blöcke etwas umgestellt habe.

Mannschaftsblöcke umgestellt

So rückten Defensivleute in den Angriff, Stürmer hingegen halfen hinten aus. „Und das schien wohl beflügelnde Wirkung zu haben. Dass zudem die Youngster im Mambas-Team zu überzeugen wussten, freute die MSC-Verantwortlichen ganz besonders. So konnten sich die Juniorenspieler Lukas Kleinschmidt sowie Nico und Patric Bongard an der Torausbeute beteiligen, und auch Jan-Christoph Dürnhöfer erntete eine besondere Erwähnung. Buß: „Es war richtig, diese Jungs in die Mannschaft zu holen – die werden alle dabei bleiben.“

MSC Mambas - Rostocker Nasenbären 18:6 (5:0, 10:2, 3:4).

Mendener SC Mambas: Schneider, Guntermann; Lobe, Schnieder, Aderhold, Ges-ke, Voigt, Uedickhoven, Hassel, Käding, Nico Bongard, Verborg, Neuendorf, Patric Bongard, Kleinschmidt, Müller, Dürnhöfer, Döscher.

Tore: 1:0 (3:12) Hassel (Uedickhoven), 2:0 (4:40) Voigt (Lobe), 3:0 (13:32) Uedickhoven, 4:0 (18:05) Uedickhoven, 5:0 (18:42) Lobe (Geske), 6:0 (21:08) Ader-hold (Käding), 7:0 (21:33) Voigt, 8:0 (22:58) Schnieder (Aderhold), 9:0 (26:00) Kleinschmidt, 9:1 (27:33), 10:1 (31:18) Aderhold (Käding), 11:1 (41:45) Lobe Dürnhöfer), 12:1 (32:23) Hassel (Nico Bongard), 13:1 (32:41) Käding (Aderhold), 14:1 (36:45) Uedickhoven), 14:2 (37:49), 15:2 (39:23) Käding (Aderhold), 15:3 (40:58), 15:4 (42:49), 16:4 (49:45) Voigt (Lobe), 17:4 (50:31) Käding (Schnieder), 17:5 (51:25), 18:5 (54:20) Patric Bongard (Hassel), 18:6 (54:36). Strafminuten: Menden 6, Rostock 8.