Reizvoller Blick in die erste Bundesliga

Bully frei für den Einstieg in den ISHD-Pokal:
Bully frei für den Einstieg in den ISHD-Pokal:
Foto: Tobias Schad
Was wir bereits wissen
Der Mendener SC Mambas bestreitet am Samstag die zweite ISHD-Pokalrunde. Zu Gast in der Zöpnek-Halle ist Erstligist Rhein-Main-Patriots Assenheim.

Menden..  Mit den Aufgaben wachsen! Dieses Motto gilt für den Mendener SC Mambas im Grunde genommen seit Saisonbeginn, und eigentlich konnte sich der heimische Aufsteiger mit vier Siegen in Serie bestens in der zweiten Skaterhockey-Bundesliga Nord einführen. Erst zuletzt, beim 3:9 in Kassel, wurden dem Team von Trainer Toni Fonso die Grenzen aufgezeigt.

„Da waren wir völlig von der Rolle, irgendwie war der Wurm drin“, wirft der sportliche Leiter Alexander Buß noch einmal den Blick in den Rückspiegel und erzählt, dass man anschließend beim Training natürlich eine eingehende Analyse betrieben habe. „So schlecht wie bei den Wizards dürfen wir uns nicht oft präsentieren“, sagt Buß in der Hoffnung, dass seine Cracks schon bald wieder Erfolgserlebnisse feiern dürfen.

An diesem Samstag steht nun ein besonders schwieriges Match auf dem Programm, der Einstieg in den ISHD-Pokalwettbewerb beschert ein Duell mit dem hessischen Erstligisten Rhein-Main-Patriots Assenheim. „Die sind in der Bundesliga ja nicht so gut gestartet“, hat Buß sehr wohl registriert, dass Assenheim die bisherigen vier Saisonspiele allesamt verloren hat und dadurch unter Druck geraten ist. „Die werden uns daher sicherlich als Aufbaugegner sehen, aber wir werden uns wehren“, siegt Buß seine Mannschaft keineswegs chancenlos. „Sicherlich wollen das bestmögliche Ergebnis erzielen, trotzdem sollte Assenheim für uns kein Maßstab sein – die Spiele in der zweiten Liga sind wichtiger.“

Die Mambas werden sich dieser schwierigen Aufgabe ohne den privat verhinderten Trainer Toni Fonso stellen müssen. An der Bande stehen aber mit Buß und Daniel Tsakalidis zwei Leute, die die Mannschaft führen können – vielleicht sogar zu einem überraschenden Sieg gegen den Erstligisten aus Niddatal-Assenheim.

MSC Mambas: Schneider, Engelmann; Breker, Mylius, Geske, Vogt, Aderhold, Uedickhoven, Nico und Patrick Bongard, Käding, Verborg, Schnieder, Neuendorf, Kleinschmidt, Dürnhöfer, Hellwig. – Es fehlt: Lobe (beruflich verhindert). – Spielbeginn: Samstag, 19 Uhr, Zöpnek-Halle.