Reiners: Müssen zu unserem Tempospiel zurückfinden

Durchsetzungsvermögen ist am Samstag in Loxten gefragt: Joshua Krechel (Mitte) und die HSG-Handballer wollen zum Abschluss der Hinrunde doppelt punkten.
Durchsetzungsvermögen ist am Samstag in Loxten gefragt: Joshua Krechel (Mitte) und die HSG-Handballer wollen zum Abschluss der Hinrunde doppelt punkten.
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Handball-Oberligist HSG Menden-Lendringsen ist am Samstag bei Aufsteíger SF Loxten zu Gast. Die WP sprach vor der Partie mit Trainer Micky Reiners.

Menden..  Nach vierwöchiger Pause steigen sie wieder ins Liga-Geschäft ein. Und der letzte Hinrundenspieltag hält für Handball-Oberligist HSG Menden-Lendringsen noch einmal ein ganz „dickes Brett“ bereit. Das Team muss am Samstag zum unberechenbaren Aufsteiger Sportfreunde Loxten (18 Uhr, Sparkassen-Arena).

Die WP-Sportredaktion sprach vor der Partie in Versmold mit Trainer Micky Reiners.

Frage: Vier Wochen Pause – wie gut hat die der Mannschaft und dem Trainer getan?

Micky Reiners: Für den Kopf war das sicherlich für alle sehr gut. Es war wichtig, runter zu kommen, denn es waren Ergebnisse dabei, die mir nicht gefallen haben. Wir haben in den letzten vier Spielen dreimal unentschieden gespielt und nur einmal gewonnen.

Das heißt, dass Sie mit der Ausbeute von 15:9 Punkten nicht so ganz zufrieden sind?

Ich hatte gehofft, dass wir unsere Heimspiele gegen Hagen und Hamm gewinnen würden. Es war sicherlich nicht alles schlecht, aber wir müssen wieder dahin kommen, die Big points zu machen. Wir hatten es in diesen Spielen in der Hand, dürfen uns aber jetzt nicht beschweren, dass wir die Punkte nicht geholt haben. Wir hatten es letztlich auch verdient, nicht zu gewinnen. Aber immerhin sind wir seit dem fünften Spieltag ungeschlagen.

Wo lagen die Schwerpunkte in der zurückliegenden Trainingsarbeit?

Wir haben am Umschaltspiel und an der Deckung gearbeitet. Aber hauptsächlich müssen wir es schaffen, wieder zu unserem Tempospiel zu finden und damit zu leichten Toren zu kommen. Das ist unsere absolute Stärke.

Aufsteiger Loxten ist ein gefährlicher und unberechenbarer Gegner. Wie schätzen Sie den Aufsteiger ein?

Loxten hat einen überragenden Rückraum mit Elvir Selmanovic als Kopf. Er ist der Lenker und Denker der Mannschaft. Er hat als Erst- und Zweitligaspieler (Anmerkung der Redaktion: TV Emsdetten, LTV Wuppertal und Bergischer HC) enorme Erfahrung und weiß immer, welche Entscheidung er zu treffen hat. Das fehlt uns manchmal in Situationen, die nicht vorhersehbar sind – wie zum Beispiel in Spenge, als wir hoch geführt haben und am Ende über den einen Punkt froh sein mussten.

Aber Sie werden sich sicherlich die richtigen Gegenmittel ausgedacht haben?

Ich hoffe, dass es die richtigen sind und wir die zu zwei Punkte ausnutzen können.

Wie sieht es personell für die Partie in Loxten aus?

Bis auf Alexander Müller sind wir komplett. „Ali“ fällt mit einer Schulterverletzung bis Karneval aus.

Ein Blick in Zukunft: Wie weit sind Sie mit der Kaderzusammenstellung für die kommende Saison? Wer bleibt, wer kommt?

Wer aus dem aktuellen Kader bleibt, das werden wir zeitnah im Paket verkünden. Aber es sieht gut aus. Wer von auswärts kommt, ist im Moment noch nicht spruchreif. Wir haben mit einigen interessanten Leuten gesprochen, eine Entscheidung fällt bis Ende des Monats.