Racing-Team strandet in der zehnten Runde

Menden..  Eine Verkettung unglücklicher Umstände sorgte für das vorzeitige Aus des PoLe-Racing Teams des Porsche-Zentrums Lennetal beim dritten Rennen zur Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring. In der zehnten von 27 Runden blieb der Porsche 911 GT3-Cup ohne Benzin liegen. „Derzeit klebt uns das Pech an den Reifen“, sagte Team-Manager Wolfgang Kemper (Menden). „So richtig rund läuft es dieses Jahr nicht, da ist noch Luft nach oben.“

Hochmotiviert waren Johannes Kirchhoff (Iserlohn), Ingo Vogler (Schalksmühle) und Wolfgang Kemper angereist. In der mit 17 Fahrzeugen am stärksten besetzten Klasse der Specials bis 4000 ccm hoffte das Trio auf einen Platz in den Top Ten.

Als erster Fahrer ging Vogler auf die Piste. „Es lief gut“, sagte der 48-Jährige, der in der achten Runde seine schnellste Zeit fuhr (9:02,179 Minuten) und auf Platz 20 vorrückte. Danach hätte er die Boxen ansteuern sollen. Doch der Funk war defekt, Vogler konnte die Hinweise seiner Boxencrew nicht hören – und blieb in Runde zehn knapp 300 Meter vor der Boxeneinfahrt stehen. Kemper: „Bis unser Fahrzeug von der Strecke gezogen war und unsere Mechaniker dort hinkamen, war zu viel Zeit verloren gegangen.“ Mit einem solch großen Rückstand war es aussichtslos, erfolgreich weiter zu fahren. Kemper: „Das war echt Pech.“