Philip Jungemann: „Würde alles wieder so machen“

Thorsten Kurzawe, der Hallensprecher des Sauerland-Cups der HSG Menden-Lendringsen, begrüßte Philip Jungemann mit einem „Willkommen in der Heimat!“. Der junge Handballer nahm mit der A-Jugend des SC DHfK Leipzig am Traditionsturnier teil. Die WP-Sportredaktion unterhielt sich mit dem 17-jährigen Hönnestädter.

1 Wie ist es, wenn man mal wieder in Menden ist?

Philipp Jungemann: Schön, aber doch schon ein wenig komisch. Meine Familie lebt zwar hier, doch irgendwie spielt sich mein Leben halt in Leipzig ab. Ich gehe dort zur Schule und spiele dort Handball.

2 2014 mit dem Sieg als B-Jugendlicher beim Sauerland-Cup und dem Gewinn der Deutschen Meisterschaft war schon ein besonders Jahr für Sie. Wird 2015 ähnlich verlaufen?

In der Tat war das vergangene Jahr schon außergewöhnlich. Doch davon auszugehen, dass dieses Jahr ähnlich wird, wäre vermessen. Ich hoffe natürlich, dass es ähnlich gut wird.

3 Ende Dezember gehörten Sie als 17-Jähriger bei zwei Spielen zum Kader der ersten Mannschaft des SC DHfK Leipzig, der souveräner Tabellenführer der zweiten Bundesliga ist. Wie war das für Sie im Kreis der Profis?

Das war eine tolle Erfahrung und hat sehr viel Spaß gemacht. Das ganze Drumherum, das war schon beeindruckend. Das möchte ich gerne öfters erleben als Spieler.

4 Also ist die erste oder zweite Liga durchaus ein Ziel für Sie?

Ja, auf jeden Fall.

5 Sie sind jetzt über ein Jahr in Leipzig. Haben Sie Ihren Schritt schon einmal bereut?

Nein, auf keinen Fall! Ich würde alles wieder so machen!