Olympos-Veto verhindert 16-er-Liga

Der Vorschlag zur Güte vom Kreisvorsitzenden Andreas Joswig scheiterte am Veto des GFV Olympos Menden.
Der Vorschlag zur Güte vom Kreisvorsitzenden Andreas Joswig scheiterte am Veto des GFV Olympos Menden.
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Der Fußballkreis Iserlohn verliert am 1. Juli mit dem TuS Holzen-Sommerberg bekanntlich zwei Mannschaften an den Kreis Dortmund. Am Donnerstag stellten die Verantwortlichen des Kreises eine Lösung vor, wie die einzelnen Kreisligen wieder auf 16 Mannschaften kommen sollten.

Menden..  Doch dieser Plan scheiterte am Veto des GFV Olympos Menden. Der heimische B-Ligist verhinderte durch sein „Nein“ eine einvernehmliche Lösung. Doch der Reihe nach.

Der Kreisvorsitzende Andreas Joswig machte bei seiner Begrüßung im Vereinsheim der Sportfreunde Sümmern deutlich, dass die im August 2014 vor dem Saisonbeginn veröffentlichte Auf- und Abstiegsregelung nicht mehr geändert werden kann. „Die Regelung ist ein Verwaltungsbescheid und gegen den kann maximal zehn Tage nach seiner Veröffentlichung Beschwerde eingelegt werden. Und nicht zehn Monate später“, so der Hemeraner.

Demnach steigen drei Mannschaften aus der A-Liga ab und die beiden B-Liga-Meister sowie der Sieger eines Entscheidungsspiels der beiden B-Liga-Zweiten steigen auf. Damit die A-Liga aber wieder auf 16-Teams kommen könnte, schlug der Kreis vor, dass der Tabellen-14. der A-Liga und der Verlierer des Entscheidungsspiels der B-Liga-Zweiten in einem weiteren Entscheidungsspiel den letzten freien A-Liga-Platz (der durch den Sommerberger Umzug frei wird) ausspielen.

Somit bekämen der A-Liga-14. und der unterlegene B-Liga-Zweite eine zweite Chance. Dieser Vorschlag wurde dann aber vom GFV Olympos Menden abgelehnt. Dadurch fehlte die erforderliche Einstimmigkeit und nun wird nach der vorhandenen Abstiegsregelung verfahren.

Fassungslos nahmen die anwesenden Vereine das „Nein“ der Griechen zur Kenntnis. „Wir wollen eine sportliche Lösung und müssen planen. Auch müssen wir Urlaub machen“, sagte Dimi Dossis, der zweite Vorsitzende des GFV Olympos.

„Damit tun sie sich keinen Gefallen und machen sich keine Freunde im Kreis“, konnten die Verantwortlichen von Borussia Dröschede und der Sportfreunde Sümmern die GFV-Meinung nicht nachvollziehen. Das „Nein“ der Griechen hat auch seine Auswirkungen auf die C-Ligen.

Denn die Dritten der C-Ligen hätten mit den Vorletzten der B-Ligen noch je einen Platz ausgespielt. „Da nimmt man uns die sportliche Chance in die B-Liga aufzusteigen“, haderten die Vertreter von 57 Sinopspor Iserlohn mit dem Veto der Griechen.

„Als Spieler würde ich mich bei Olympos abmelden. Denn man nimmt mir eine Chance aufzusteigen. Aber vielleicht wird am Ende ja der SV Oesbern Zweiter“, wurde Andreas Joswig bei seiner Bewertung sehr deutlich.

Worte, die im Lager der Griechen gar nicht gut ankamen. Es war kein guter Tag für den Fußball.