Okan Cetiner schafft es in Limburg auf Platz zwei

Gute Ergebnisse bei den Westdeutschen Meisterschaften in Limburg (von links): Betreuerin Deborah Garvie, Okan Cetiner, Kaan Cetiner und Daud Feroz.
Gute Ergebnisse bei den Westdeutschen Meisterschaften in Limburg (von links): Betreuerin Deborah Garvie, Okan Cetiner, Kaan Cetiner und Daud Feroz.
Foto: WP

Menden..  Für vier Mitglieder der Abteilung Budotechniken des SV Menden war das hessische Limburg eine Reise wert. Denn die von Deborah Garvie betreuten Kampfsport-Talente aus der Hönnestadt konnten bei den Westdeutschen Gruppen- und Einzelmeisterschaften in den Ju-Jutsu-Kategorien Fighting und Duo für Furore sorgen.

Die Nachwuchssportler des SVM nahmen mit großen Erwartungen die Herausforderung dieser mit 230 Kämpfern aus insgesamt vier Bundesländer sehr stark besetzten Turnierveranstaltung an. Dabei starteten das Trio bei der Gruppenmeisterschaft West mit dem Ziel, sich für die Deutschen Schülermeisterschaften am Samstag, 6, Juni, in Zeitz (Sachsen-Anhalt) zu qualifizieren.

Okan Cetiner ging in der Altersklasse U15 an den Start und schaffte es in der Gewichtsklasse bis 55 Kilogramm auf den zweiten Platz. Der ebenfalls in diesem Feld aktive Daud Deroz stand seinem Vereinskameraden in nichts nach und belegte am Ende den Bronzerang. Damit kehrten die beiden Mendener mit der Gewissheit heim, die begehrten Fahrkarten zu den „Deutschen“ sicher in ihren Taschen zu haben – dort haben die SVM-Talente die Chancen, sich für die Europameisterschaften in Banja Luka (Bosnien-Herzegowina) zu qualifizieren.

U18-Kämpfer Kaan Cetiner indes verpasste die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften, die im niedersächsischen Winsen stattfinden, denkbar knapp – in der Endabrechnung fehlte dem Mendener ein einziger Punkt.

Deborah Garvie musste sich bei den Titelkämpfen in Limburg mit der Zuschauerrolle begnügen. Denn der Mendenerin machte der Bahnstreik einen dicken Strich durch die Rechnung. Sie kam zu spät zur Waage und durfte daher nicht starten – klar, dass die Mendenerin frustriert und sauer war. Zum Trost konnte sie sich aber als Betreuerin über die guten Leistungen ihrer männlichen SVM-Kollegen freuen.