Nina Julius sorgt mit vier Toren für die Wende

Die Verbandsliga-Handballerinnen der HSG Menden-Lendringsen Damen landeten im Heimspiel gegen den BSV Roxel einen immens wichtigen Heimsieg.
Die Verbandsliga-Handballerinnen der HSG Menden-Lendringsen Damen landeten im Heimspiel gegen den BSV Roxel einen immens wichtigen Heimsieg.
Foto: Tobias Schad
Was wir bereits wissen
Aufatmen bei den Verbandsliga-Handballerinnen der HSG Menden-Lendringsen, Ernüchterung bei Bezirksligist DJK Bösperde:

Menden..  Während das Team von Heike Kamp nach fünf Niederlagen in Folge den Aufwärtstrend endlich stoppen und die rote Laterne wieder abgeben konnte, musste die DJK im Spitzenspiel gegen den TuS Ferndorf eine bittere Heimniederlage in Kauf nehmen.

Verbandsliga 2: HSG Menden-Lendringsen II - BSV Roxel 27:23 (11:13). „Das war ein sehr, sehr wichtiger Sieg“, atmete Trainerin Heike Kamp kräftig durch. „Die Mannschaft hat gut gekämpft und in der Mitte der zweiten Halbzeit gezeigt, dass sie gewinnen will. Und das war ausschlaggebend.“

Im Kellerduell gegen die Münsteraner Vorstädter lagen die HSG-Damen mit 16:20 zurück, ehe mit Nina Michel ausgerechnet die jüngste Spielerin im Team für die Wende sorgte. „Sie hat uns mit vier Toren in Folge zurück ins Spiel gebracht“, lobte Heike Kamp das HSG-Talent.

Die Gastgeber konnten mit einem 8:1-Lauf die Begegnung in der Schlussphase drehen und die beiden Zähler doch noch auf der Habenseite notieren.

HSG Menden-Lendringsen II: Michel, Spiekermann; Marlene Ziegenhirt, Wilhelm (1), von Estorff (7/1), Sandra Rohländer (5/3), Vogel (2), Schmidt, Nowak (4), Julius (6), Verena Ziegenhirt (2), Migat.

Bezirksliga 6: DJK TuSpa Sümmern - TV Menden-Schwitten II 27:25 (15:15). „Wir haben die Chance verpasst, vom vorletzten Platz wegzukommen“, resümierte Teamsprecherin Sabine Kreutz. Stattdessen rutschte man durch die knappe Niederlage ans Tabellenende. Die Partie war 60 Minuten ausgeglichen, der TVS setzte die Vorgabe, immer wieder auf die Lücken zu stoßen, gut um.

Nach der Pause lagen die Schwittenerinnen zunächst mit drei Toren im Hintertreffen, aber gestützt auf eine starke Torhüterin Julia Holzmüller gelang schnell der Abschluss und sogar eine Zwei-Tore-Führung. Ab der 45. Minute ließen die Gäste aber allerbeste Chancen aus, so dass die Niederlage eindeutig auf die mangelhafte Chancenauswertung zurückzuführen ist. „Positiv war allerdings, dass wir uns auch in diesem Spiel nie aufgegeben haben“, so Sabine Kreutz.

TV Menden-Schwitten II: Holzmüller; Diepes (3), Veronika Man-they (2), Rüschenbaum (1), Oelenberg, Müller (1), Filthaut, Machon (3), Kreutz (7/5), Kroker (2), Meyer, Scholz (2), Ueding (4).

DJK Bösperde - TuS Ferndorf 21:27 (7:12). DJK-Trainer Christian Schedalke konnte sich die Vorstellung seiner Mannschaft nicht erklären. „Wir haben seit langem nicht mehr so schlecht gespielt“, so der Bösperder Coach. Sein Team geriet schnell mit 0:2 in Rückstand, schien aber nach zehn Minuten auf dem rechten Weg zu sein (3:3). „Aber wir haben uns unglaubliche Abwehrschwächen erlaubt“, so Schedalke, der mitansehen musste, wie sein Team mit einem Fünf-Tore-Rückstand in die Halbzeit ging. Zudem hatte man auch Pech mit etlichen Pfostenschüssen und traf auf eine Ferndorfer Torhüterin, die einen Sahnetag erwischt hatte. Nach dem Wechsel geriet Bösperde sogar mit 12:20 in Rückstand. Anschließend keimte zwar noch einmal Hoffnung auf (16:20), aber am Ende fuhren die Gäste einen sicheren Sieg ein.

DJK Bösperde: Maren Seeling, Kaese; Hellwig, Stenk, Sparenberg, Lea Seeling, Kickermann, Wiithaut, Einacker, Palczewski, Ilchmann, Daus, Wergen.