Nieder stolz auf die Entwicklung

Der Aufschwung beim BSV Menden lässt sich auch an seinem Namen festmachen: Jan Kießler (links) zählte stets zu den auffälligsten Akteuren.
Der Aufschwung beim BSV Menden lässt sich auch an seinem Namen festmachen: Jan Kießler (links) zählte stets zu den auffälligsten Akteuren.
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Der Kampf um den Klassenerhalt in der Fußball-Landesliga 2 ist noch nicht entschieden. Doch die Lage hat sich für den heimischen Branchenführer BSV Menden in den vergangenen Wochen deutlich entspannt. Nach dem 3:1-Sieg gegen Rot-Weiß Erlinghausen heißt es für die Kicker aus dem Huckenohl „Land in Sicht“.

Menden..  In der Tat geht es an den letzten drei Spieltagen der Saison nur noch um einen Absteiger neben den bereits feststehenden Sportfreunde Siegen II und dem zurückgezogenen SC Preußen Borghorst. Und aus den in Frage kommenden Kandidaten SV Hüsten 09, SV Attendorn, FSV Werdohl und BSV Menden hat der heimische Landesligist wohl die besten Karten. Zum einen hat man die meisten Zähler dieses Quartetts und zum anderen das beste Torverhältnis.

BSV-Trainer Sven Nieder lenkt den Blick aber schnell auf die eigenen Angelegenheiten. „Wir fahren am nächsten Sonntag nicht zur SpVg. Olpe, um zur Meisterschaft zu gratulieren“, sagt der Mendener Coach, der die Erfolgsserie auch im Kreuzberg-Stadion fortsetzen möchte. Damit dann im letzten Heimspiel der Saison gegen Rot-Weiß Hünsborn der Klassenerhalt perfekt gemacht werden kann.

„Es wäre schön, wenn es am letzten Spieltag in Bad Berleburg nur noch um die Statistik geht“, sagt Sven Nieder. Wobei man in den Worten des Trainers und des sportlichen Leiters Ralf Essmann eine gewisse Genugtuung spürt. „Es war doch nur von Menden als Gegner im Abstiegskampf die Rede. Jetzt sind auch der FSV Werdohl und der SV 04 Attendorn dabei“, sagt Ralf Essmann mit Blick auf die vor allem aus Hüsten stammenden Prognosen in Sachen Abstiegskampf.

Sein Trainer Sven Nieder mag seine Zufriedenheit nach dem Verlauf der zurückliegenden Spiele nicht verbergen. „Ich bin schon stolz auf diese Entwicklung. Vor allem, wenn man unsere nicht gerade tolle Vorbereitung auf die Rückrunde sieht“, sagt er. Nieder meint damit die unglückliche Hallenrunde mit den beiden Langzeitverletzten Routiniers Nico Beckmann und Marc Andre Lange sowie einer lang anhaltenden Grippewelle. „Andere haben mit 20 Leuten trainieren können, bei uns gab es immer wieder Ausfälle“, blickt der BSV-Coach noch einmal zurück, um dann sofort in das Tagesgeschäft umzuschalten. „Meine Mannschaft hat einen tollen Charakter. Wir wollen auch in Olpe genauso kompakt wie in den vergangenen Wochen auftreten. Wir sind nicht chancenlos“, so Nieder vor der Fahrt zum Meister.