Mitgliedschaft in Spitzengruppe setzt Bösperde unter Druck

Auf Dario Esser und die DJK Bösperde wartet am Samstag eine sehr unangenehme Aufgabe. Der Bezirksligist ist bei der SG TuRa Halden-Herbeck zu Gast – und muss gewinnen, um in der Spitzengruppe zu bleiben.
Auf Dario Esser und die DJK Bösperde wartet am Samstag eine sehr unangenehme Aufgabe. Der Bezirksligist ist bei der SG TuRa Halden-Herbeck zu Gast – und muss gewinnen, um in der Spitzengruppe zu bleiben.
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Was wir bereits wissen
Die DJK Bösperde ist in der Bezirksliga 6 Mitglied eines Spitzenquartett. Um das zu bleiben, muss bei der SG TuRa Halden-Herbeck gewonnen werden.

Menden..  Wer sich mit der Handball-Bezirksliga 6 beschäftigt und speziell die Spitzengruppe im Blick hat, wird vor allen Dingen eines feststellen: Die DJK Bösperde steht als Mitglied eines Quartetts blenden da, als Vierter liegt man mit zwei Punkten Rückstand hinter RSVE Siegen II und der DJK Grün-Weiß Emst sowie gleichauf mit der SG Attendorn/Ennest – kein Wunder, dass im Mendener Norden durchaus Titelträume gehegt werden.

„Natürlich kann man das nicht verleugen“, sagt Trainer Klaus Schankowski und fügt hinzu, dass der Gewinn der Meisterschaft nicht unmöglich sei. „Aber es muss einiges zusammenkommen“, stellt er fest und meint damit nicht nur das Abschneiden seiner Mannschaft. „Aus eigener Kraft können wir es nicht schaffen, wir müssen schon auf Ausrutscher der anderen Teams hoffen – aber das ist an diesem Wochenende wohl nicht zu erwarten.“

Schankowski hat die Aufgaben von Siegen (bei VfL Eintracht Hagen IV), Emst (gegen Schlusslicht VfK Iserlohn) und Attendorn/Ennest (gegen TS Evingsen) im Visier und erwartet, dass am Samstag dieses Trio auch diesmal erfolgreich sein wird. „Und genau das erhöht den Druck auf uns – wir dürfen uns keine Blöße geben, wenn wir oben dranbleiben möchten.“

Somit steht die Vorgabe für den DJK-Auftritt bei der SG TuRa Halden-Herbeck (Samstag, 18 Uhr, Sporthalle Hagen-Helfe). „Dieses Spiel sollten wir am besten gewinnen, aber das wird richtig schwer. Denn wir bekommen es mit einer unangenehmen Truppe zu tun“, zollt Schankowski den Gastgebern Respekt. „Siegen hat dagegen zuletzt mit nur einem Tor Unterschied gewonnen. Das allein zeigt, wie gefährlich Halden-Herbeck ist.“

Deshalb sei höchste Konzentration angesagt, um auch diesmal punkten zu können. „Aber dafür müssen wir das Pomadige, was in den letzten Wochen an den Tag gelegt wurde, abstellen“, ist Schankowski zuversichtlich, dass das auch gelingt. Dass die Mannschaft gewillt sei, aussichtsreiches Mitglied eines Spitzenquartetts zu bleiben, habe auch eine Aussprache zu Wochenbeginn gezeigt. „Wir haben uns intern zusammengesetzt und analysiert, was noch verbessert werden kann – das hat mir gefallen.“