Mit Teamgeist erneut in den Abstiegskampf

Diese Kicker sollen es richten, dass es auch in der Saison 2016/17 A-Liga-Fußball am Platte Heider Hülschenbrauck zu sehen gibt.
Diese Kicker sollen es richten, dass es auch in der Saison 2016/17 A-Liga-Fußball am Platte Heider Hülschenbrauck zu sehen gibt.
Foto: Tobias Schad

Platte Heide..  Und täglich grüßt das Murmeltier! Die Fußballer des VfL Platte Heide scheinen in einer Zeitschleife festzusitzen. Denn mit dem Beginn der Vorbereitung auf die neue Saison hat für den A-Ligisten wieder einmal der Kampf um den Verbleib im Oberhaus des Fußball-Kreises Iserlohn begonnen.

Daran zweifelt auch VfL-Trainer Petros Tsamatos nicht. „Das vergangene Spieljahr war schon schwer für uns. Doch die kommende Saison wird noch viel, viel schwieriger“, sagte der Coach gestern beim Trainingsauftakt am Hülschenbrauck.

Personeller Aderlass ist Problem

Der Grund für diese Einschätzung ist in erster Linie dem gewaltigen Aderlass im Personalbereich geschuldet. Denn fast ein komplettes Team hat den Kreisligisten nach der gerade abgelaufenen Saison verlassen – die Meinhold, Seeling und Co. wollen nicht mehr auf den sanierungsbedürftigen Sportplatz am Hülschenbrauck auflaufen.

„Der fehlende Kunstrasen ist halt unser Problem. Da kannst du auch keinen neuen Spieler für uns gewinnen“, stellte Petros Tsamatos klar. So müssen die entstandenen Lücken, die die abgewanderten, routinierten Kicker hinterlassen haben, aus dem eigenen Bestand aus A-Junioren und Kickern der zweiten Mannschaft geschlossen werden.

„Norweger Modell“ ist Chance

Doch auch in der Reserve haben sich viele Kicker Richtung anderer Vereine verabschiedet. So wird es in der kommende Saison am Hülschenbrauckl nur noch eine Seniorenmannschaft geben. „Wir haben 25, 26 Leute – das ist für eine Mannschaft zu viel, für zwei Teams aber zu wenig“, steht Tsamatos vor dem nächsten Problem. Denn einige Spieler werden somit nur begrenzte Spielmöglichkeiten bekommen.

„Deshalb wäre die Möglichkeit, eine Neuner-Mannschaft für die C-Liga zu melden, gewiss eine interessante Alternative. Dadurch gäbe es regelmäßige Spielmöglichkeiten“, sieht Tsamatos in dem seit dem 1. Juli möglichen „Norweger-Modell“ eine gute Alternative, um den Neuaufbau zu untermauern. „Denn eines ist klar, wir werden sehr lange brauchen, bis wir zu einer Mannschaft geworden sind“, sagt Petros Tsamatos. Aber mit Teamgeist hat man ja in der vergangenen Saison den Abstieg verhindert.

Für den kommenden Donnerstag ist ein erster Test geplant. Die Partie beim B-Ligisten DJK Grün-Weiß Menden II soll um 19.30 Uhr angepfiffen werden (Sportplatz Schwitten). Direkt danach – Freitag und Samstag – bezieht der VfL am Hülschenbrauck ein Trainingslager, sonntags spielt man dann beim FC Eintracht Ihmert/Bredenbruch.