Mit oder ohne Marcel Vogler? Abschlusstraining entscheidet

Marcel Vogler konnte lange wegen einer Schulterverletzung nicht spielen. Ob es am Samstag gegen Spenge zum Comeback kommt, entscheidet das Abschlusstraining.
Marcel Vogler konnte lange wegen einer Schulterverletzung nicht spielen. Ob es am Samstag gegen Spenge zum Comeback kommt, entscheidet das Abschlusstraining.
Foto: sportpresse-reker.de, Dietmar Reker, www.sportpresse-reker.de

Menden..  Es ist schon ein bisschen kurios. 9:1 Punkte holte Handball-Oberligist HSG Menden-Lendringsen in den zurückliegenden fünf Spielen ohne Marcel Vogler. Der Spielmacher kuriert derzeit eine langwierige Schulterverletzung aus.

Fünf Spiele sind es noch bis zum Saisonende und eine ähnliche Bilanz strebt das Team auch nach der Osterpause an.

Mit Vogler?

„Er ist eine Option, aber ein Einsatz entscheidet sich erst nach dem Abschlusstraining“, sagt HSG-Trainer Micky Reiners. „Wenn er sich aber nicht sicher fühlt, dann lassen wir es. Und dann nicht nur für das Spiel am Samstag, sondern für den gesamten Rest der Saison.“

Am 22. Spieltag erwartet die HSG den punktgleichen TuS Spenge. Wieder eine Mannschaft mit ganz viel Potenzial, aber auch mit ganz vielen Schwankungen. „Trotzdem, das wird sicher wieder ein sehr enges Spiel“, vermutet Micky Reiners. „Spenge wird giftig und griffig bei uns auftreten. Da bin ich mir ganz sicher.“

Der Coach setzt aber gegen die spielstarken Ostwestfalen darauf, dass die Mannschaft die Osterpause genutzt hat, um den Akku aufzuladen, die kleinen Wehwehchen abzustellen und sich noch einmal fünf Spiele quälen will, um den guten dritten Rang zu halten und das Ergebnis aus der Vorsaison zu bestätigen.

Dass das auch ohne Mittelmann Vogler möglich ist, zeigten die Mendener in den zurückliegenden Wochen durchaus eindrucksvoll. „Es war eigentlich ganz gut für einige Spieler, dass Marcel nicht dabei sein konnte. Dann mussten sie Verantwortung übernehmen und konnten sie nicht weitergeben“, so Micky Reiners. „Das hat nicht immer geklappt, war aber trotzdem wichtig für die Weiterentwicklung.“

Das Hinspiel, als man beim 28:28 einen Fünf-Tore-Vorsprung aus der Hand gab, aber am Ende ein 26:28 noch egalisierte, ist für Reiners und sein Team nur noch ein Randthema. „Wir müssen aufarbeiten, dass wir damals den Faden verloren haben und dass wir das diesmal besser machen müssen.“

Personalplanungen stocken

Bei den Planungen für die kommende Saison sind die HSG-er trotz intensiver Bemühungen noch nicht weiter gekommen. In der kommenden Woche finden Gespräche mit zwei weiteren Rückraum-Kandidaten statt. „Aber ich gehe nicht davon aus, dass wir schnell eine Zusage bekommen“, so Reiners.

Alexander Brauckmann (31), Rechtsaußen der HSG Menden-Lendringsen, wechselt zur neuen Saison zum abstiegsbedrohten Drittligisten Soester TV.

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