Mendener Trio will ins NRW-Finale
21.02.2012 | 21:38 Uhr 2012-02-21T21:38:00+0100
Menden.Ein Mendener Handball-Trio will in die NRW-Endrunde. Beim Landessportfest der Schulen geht es am Mittwoch und Donnerstag in Menden und Hemer um die Tickets für das Landesfinale.
In der Kreissporthalle spielen die Mädchenteams der Wettkampfklassen II (B-Jugend) und III (C-Jugend) am Mittwoch ab 10.30 Uhr um die Fahrkarte für das Turnier am 13. März in Siegen.
Die Handballerinnen des Heilig-Geist-Gymnasium (WK II) und der Realschule Menden treffen dabei allerdings auf hochkarätige Konkurrenz. Doch Martin Pier, zuständiger Sportlehrer am HGG, sieht durchaus Chancen für sein Team. „Wir sind eingespielt und können mit den Gegnern mithalten“, sagt Pier. Zumal sich die HGG-Mädchen auf eine große Fan-Unterstützung freuen dürfen. „Unser Direktor hat den betroffenen Klassen frei gegeben“, so Martin Pier.
Als Topfavorit muss allerdings das Gymnasium Netphen angesehen werden, denn die Siegerländer gewannen mit ihrem aktuellen Jahrgang vor zwei Jahren den NRW-Titel im WK III-Wettbewerb und belegten anschließend beim Bundesfinale in Berlin den sechsten Platz.
Als krasser Außenseiter sieht sich Bernd Wißmann mit seinen C-Mädchen der Realschule Menden. „Für uns ist es schon ein Erfolg, dass wir dabei sind“, so Wißmann. „Wir wollen uns so gut wie möglich verkaufen.
In dieser Wettkampfklasse dürfte die St. Ursula-Realschule Attendorn wohl die besten Karten besitzen, denn diese Mannschaft erreichte im Vorjahr Platz vier beim Bundesfinale und ist nahezu identisch mit der weiblichen C-Jugend der SG Attendorn/Ennest, Tabellenführer der Bezirksliga.
Im Hemeraner Grohe Forum wird es am Donnerstag ab 10.30 Uhr für die B-Jungen des Walburgis-Gymnasiums ernst. Die streben das NRW-Finale am 15. März in Lübbecke an. Allerdings ist auch in dieser Altersklasse die Konkurrenz hart. Sowohl die Talente aus Bergkamen als auch aus Dortmund-Aplerbeck gelten als sehr spielstark. Hanns-Joachim Wülle, zuständiger Sportlehrer der Walburgis-Handballer, ist trotzdem guter Dinge: „Wir gehen ganz entspannt in dieses Turnier.“
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