Martin Kornobis stößt eine grandiose Serie

Mit der Fünf-Kilo-Kugel kam Martin Kornobis (LG Menden) auf eine hervorragende Weite von 15,27 Meter.
Mit der Fünf-Kilo-Kugel kam Martin Kornobis (LG Menden) auf eine hervorragende Weite von 15,27 Meter.
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Bei den westfälischen Hallen-Einzelmeisterschaften am Wochenende in Dortmund traten drei Athleten der LG Menden gegen starke Konkurrenz an. Für den heimischen Verein starteten Martin Kornobis, Kathrin Weingarten und Mika Kemper.

Menden..  Im Kugelstoßen der 16- und 17-jährigen Jungen startete Martin Kornobis als einer der 13 gemeldeten Athleten. Der junge Mendener war zu Beginn des Jahres in die nächst höhere Altersstufe gerutscht und musste somit auf die Fünf-Kilo-Kugel umsteigen. Er stieß das Gerät 15,27 Meter weit.

Nachdem er im Vorjahr mit der leichteren Vier-Kilo-Kugel als Bestleistung die Marke von 15,78 Meter stehen hatte, bedeutete das Ergebnis in Dortmund eine enorme und unerwartete Leistung. Obwohl sich Kornobis eigentlich noch mitten im Winteraufbautraining befindet, präsentierte er sich in Bestform und legte eine grandiose Serie hin.

Jeder einzelne Stoß für sich war stark und technisch sauber, so dass er die Trainingsinhalte gut umsetzen und mit starken 14,93 Meter in den letzten Versuch gehen konnte. Dort steigerte er sich dann noch einmal auf die 15,27 Meter und sicherte sich somit hinter dem älteren Philip Schröder (LG Warstein-Rüthen) den zweiten Platz. Die anderen Teilnehmer seiner Altersklasse ließ er mit Weiten von über einem Meter Rückstand klar hinter sich.

Kathrin Weingarten, die in der Altersklasse der Frauen über die 60 Meter Hürden startete, kam leider aus dem Rhythmus und konnte den Vorlauf daher nicht beenden.

Für Mika Kemper lief es da schon deutlich besser. Der LG-Athlet trat in der männlichen U18 über die 60 Meter an. Im Vorlauf war er als Drittletzter gemeldet, konnte jedoch im Lauf zehn Konkurrenten hinter sich lassen und mit einer Bestzeit von 7,79 Sekunden die Ziellinie überqueren. Damit verbesserte er sich um drei Hundertstel Sekunden und konnte sich für die westdeutschen Hallenmeisterschaften qualifizieren, die am 1. Februar in Dortmund stattfinden.

Die Trainer Udo Feldmann und Heinz Dröscher waren äußerst zufrieden mit den Leistungen ihrer Athleten.