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31. Silvesterlauf von Werl nach Soest

„Marathon-Mann“ Felix Knode läuft in knapp 52 Minuten auf Platz neun

01.01.2013 | 19:44 Uhr
„Marathon-Mann“ Felix Knode läuft in knapp 52 Minuten auf Platz neun
Auch diese Aktion ist beim Marathon-Club Menden Tradition: Eine halbe Stunde vor dem Start zum 31. Silvesterlauf traf man sich auf der großen Treppe der Stadthalle Werl zum gemeinsamen Gruppenbild. Die Freude auf 15 Laufkilometer bis zum Ziel in Soest ist vielen MCM-Teilnehmern deutlich anzusehen.Foto: Eberhard Tripp

Werl/Soest. Die Gruppenstärke war wieder einmal beachtlich, und auch die Resultate sorgten im Lager des Marathon-Clubs Menden für zufriedene Mienen. „Wir sind hier eigentlich immer stark vertreten“, sagte der zweite Vorsitzende Hans-Jürgen Kasselmann eine gute Weile vor dem Start zum 31. Silvesterlauf von Werl nach Soest.

In der Tat hatten sich rund 35 Protagonisten in gelben Hemden vor der Stadthalle Werl eingefunden, die lange Liste von guten Ergebnissen sorgte im MCM-Lager denn auch für reichlich Stolz. „Wir sind mannschaftlich sehr geschlossen aufgetreten, außerdem sind alle im Bereich ihrer Möglichkeiten geblieben“, stellte Kasselmann mit einem zustimmenden Nicken fest. Zumal sich die Hönnestädter erneut im vorderen Bereich platzieren konnten.

Zwar hatte zum Beispiel Felix Knode mit dem Kampf um den Gesamtsieg nichts zu tun, der Läufer des MCM konnte aber als Neunter den inoffiziellen Titel des schnellsten Starters seines Vereins für sich beanspruchen. „Felix ist gut gelaufen“, beurteilte Trainer Kasselmann das Abschneiden des jungen Mannes, der die 15 Kilometer auf der B1 in 51:55 Minuten zurücklegte, das Ziel in Soest aber mit fast sechs Minuten Rückstand auf den Ersten, Torsten Graw vom ASV Duisburg, erreichte. „Man hat Felix angemerkt, dass er zuletzt im November einen Marathon in sehr guten 2:37 Stunden gelaufen ist und dass er deshalb noch etwas dicke Beine hat“, so Kasselmann.

Fünf Sekunden dahinter finishte Philipp Henseleit. „Er hätte durchaus noch schneller sein können, aber er war gesundheitlich angeschlagen“, resümierte Kasselmann, der sich zudem über den Lauf von Fabian Quent freute. Der MCM-Athlet schaffte es in der internen Wertung hinter Torben Heck (53:18) in 53:56 Minuten auf Platz vier und sorgte damit für einen versöhnlichen Abschluss einer für ihn nicht immer erfolgreichen Saison.

Auch das M20-Trio Janosch Schroeder (53./57:29), Robert Paassen (56./57:5) und Daniel Gorsek (58./57:58) erntete das Lob des Trainers. Kasselmann hob zudem die Leistung von Gian-Luca Geuken hervor, der in der Altersklasse U16 Platz eins belegte und sich damit dafür tröstete, dass er knapp über der Ein-Stunden-Marke geblieben war (1:00:33).

Ein starkes Rennen lief auch Verena Walter (1:01:43). „Die hat sich ja eigentlich dem Triathlon verschrieben. Deshalb habe mich sehr darüber gefreut, dass sie mal wieder für den MCM gestartet ist“, hätte Kasselmann der Sportlerin, die mittlerweile im Lager des Iserlohner Triathlon-Teams für Furore sorgt, mehr als nur Platz fünf in der Frauenwertung gegönnt.

Für zwei MCM-Routiniers gestaltete sich der Silvesterlauf von Werl nach Soest zu einer langen Herausforderung. Geoffrey Hills (67./2:24:13, 17. M55) und Klubpräsident Horst Kaderhandt (68./2:24,27, 7. M70) waren mit den Nordic Walkern unterwegs – wegen des früher durchgeführten Starts mussten sie aber auf den gemeinsamen MCM-Treff vor der Stadthalle Werl verzichten.

Eberhard Tripp



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