Mambas zwingen Steel Bulls ins Penaltyschießen

Sven Müller(links)  und die Mambas suchten immer wieder den Weg zum gegnerischen Kasten, konnten ihre Chancen aber nicht in einen Sieg ummünzen.
Sven Müller(links) und die Mambas suchten immer wieder den Weg zum gegnerischen Kasten, konnten ihre Chancen aber nicht in einen Sieg ummünzen.
Foto: Tobias Schad

Menden..  Der Mendener SC Mambas hängt in der Abwärtsspirale fest. Der Skaterhockey-Zweitligist verlor am Samstag auch das Derby gegen die Sauerland Steel Bulls aus Lüdenscheid, das 8:9 (2:2, 2:3, 4:3; 0:1) nach Penaltyschießen war die inzwischen vierte Pflichtspielniederlage in Folge.

Entsprechend groß war im Mambas-Lager die Enttäuschung. „Klar, diese Niederlage ist ärgerlich“, sagte der sportliche Leiter Alexander Buß nach einer intensiven und bis zum Schluss packenden Partie gegen den technisch und spielerisch versierten Kreisrivalen, der laut Spielplan in der gemeinsam genutzten Zöpnek-Halle Heimrecht genoss.

Lüdenscheid profitierte zudem von der Klasse eines Mirko Reinke, der gegen die Mambas vier Mal erfolgreich war und beim Penaltyschießen gegen MSC-Keeper Robert Engelmann den entscheidenden Treffer setzte, sowie von den Ex-Mendenern Sascha Jacobs, Robin Schneider und Pierre Kracht, die die restlichen Tore unter sich aufteilten.

„Die waren von der Spielanlage sicherlich besser, aber wir haben Einsatz und Kampf dagegen gehalten – von daher gibt es keinen Vorwurf an die Mannschaft“, so Buß, dem einzig die Schussquote nicht gefiel – obwohl die Mambas während gesamten Partie gute Möglichkeiten hatten. „Wir hatten einige Male sicherlich Pech, aber insgesamt hätte mehr kommen müssen – wir haben nicht das gezeigt, was wir können.“

Buß meinte damit nicht nur die Pfostentreffer von Felix Neuendorf (15.) und Kevin Käding (18.) im ersten Drittel, sondern er dachte auch an eine Vielzahl von Angriffen, die jedoch zumeist vom starken Jonas Mohr pariert werden konnten. „Insgesamt war mehr drin. Durch das Penaltyschießen gab es zwar einen Punkt, aber unter’m Strich müssen wir eingestehen, zwei verloren zu haben“, ärgerte sich Buß, dass man nach dem Doppelpack von Patrick Schnieder (47.) und Jan Geske (48.) zur hart erarbeiteten 7:6-Führung weitere Chancen ungenutzt ließ. Die Mambas mussten die am Ende sogar froh sein, dass Marcel Aderhold 57 Sekunden vor Schluss mit einem spektakulären Schlagschuss von der eigenen Torlinie noch den Ausgleich erzwingen konnte.

Sauerland Steel Bulls - MSC Mambas 9:8 nach Penaltyschießen (2:2, 3:2, 3:4; 0:1). Mendener SC Mambas: Engelmann - Voigt, Tsakalidis; Neuendorf, Schnieder - Geske, Aderhold; Breker, Käding - Müller, Hassel; Uedickhoven, Lobe - Verborg, Bongard. Tore: 1:0 (4:58) Reinke (Schneider), 1:1 (9:08) Tsakalidis (Aderhold), 1:2 (9:12) Breker (Käding), 2:2 (16:23) Schneider (Reinke), 3:2 (23:41) Reinke (Grünschläger), 3:3 (24:46) Käding (Breker), 4:3 (24:53) Reinke (Jacobs), 4:4 (26:57) Breker (Käding), 5:4 (33:29) Schneider (Reinke), 5:5 (38:42) Neuendorf (Schnieder), 6:5 (45:24) Kracht (Jacobs), 6:6 (46:06) Schnieder (Neuendorf), 6:7 (47:19) Geske (Käding), 7:7 (48:59) Kracht (Jacobs), 8:7 (54:14) Reinke (Kracht), 8:8 (59:03) Aderhold. Penaltyschießen: Kracht 1:0, Käding 1:1, Jacobs gehalten, Breker gehalten, Furda gehalten, Schnieder gehalten, Reinke 2:1, Uedickhoven gehalten.Strafminuten: SSB 10, MSC 12 plus 10 (Aderhold). Zuschauer: 250.

Samstag, 13. Juni: MSC Mambas - Commanders Velbert (19 Uhr, Zöpnek-Halle in Sümmern).