Mambas vergessen 35 Minuten lang das Hockey-Spielen

Jan Geske (rechts) und die Mambas klassierten in Rostock eine ärgerliche 7:11-Niederlage.
Jan Geske (rechts) und die Mambas klassierten in Rostock eine ärgerliche 7:11-Niederlage.
Foto: sportpresse-reker.de, Dietmar Reker, www.sportpresse-reker.de

Menden..  lmmenser Aufwand, aber kein Ertrag! Bei Skaterhockey-Zweitligist Mendener SC Mambas war nach dem 7:11 (2:5, 2:6, 3:0) bei den Rostocker Nasenbären reichlich Frust angesagt.

„Wir haben für dieses Spiel an die 1200 Kilometer abgerissen und konnten uns dafür nicht belohnen – das war richtig ärgerlich“, sagte der als zweiter Torwart mitgereiste sportliche Leiter Alexander Buß. „Und es hat sich dabei wieder einmal gezeigt, dass unsere Mannschaft ohne Trainer nur die Hälfte wert ist“, resümierte der Mendener und blickte auf einen Zweitliga-Schlager zurück, dem das eigene Team nicht gerecht werden konnte. „Es fehlte die ordnende Hand, und Toni Fonso ist nun mal der Kopf der Mannschaft“, so Buß – wie berichtet, muss der MSC-Coach derzeit aus privaten Gründen eine Auszeit nehmen.

Menden startete zwar dank früher Tore von Marcel Aderhold (4.) und Felix Neuendorf (5.) wunschgemäß mit einer 2:0-Führung in diese Partie. „Aber dann haben wir 35 Minuten lag das Hockey-Spielen eingestellt“, zürnte Buß, auch weil sich wieder einmal das Defensivverhalten der gesamten Mannschaft als großes Manko offenbarte. „Dem Gegner wurde komplett das Mittelfeld überlassen – das war unser größter Fehler, und das wurde bestraft.“

In der Tat wurde Rostock zum Toreschießen geradezu eingeladen – als das zweite Drittel schon sehr fortgeschritten war, stand es aus MSC-Sicht sogar 2:11. Erst danach gelang es, sich an der Statistik zu beteiligen. Die Mambas starteten nun eine Aufholjagd, schafften es aber nur noch, auf 7:11 zu verkürzen. „Da haben wir endlich wieder gut gespielt“, so Buß. „Leider reichte die Zeit nicht, um noch etwas zu holen – wenn es vier Drittel geben würde, hätten wir vielleicht noch gewonnen.“

Rostocker Nasenbären - MSC Mambas 11:7 (5:2, 6:2, 0:3). – Mendener SC Mambas: Engelmann, Buß (n.e.); Breker, Lobe, Aderhold, Geske, Käding, Uedickhoven, Verborg, Schnieder, Neuendorf, Hellwig, Tsakalidis. Tore: 0:1 (3:54) Aderhold (Lobe), 0:2 (4:44) Neuendorf, 1:2 (4:57), 2:2 (6:02), 3:2 (11:09), 4:2 (11:50), 5:2 (12:09), 6:2 (20:36), 7:2 (23:16) 8:2 (25:54). 9:2 (28:09), 10:2 (29:12), 11:2 (34:12), 11:3 (38:03) Breker (Neuendorf), 11:4 (38:13) Neuendorf, 11:5 (44:03) Käding (Geske), 11:6 (52:50) Tsakalidis (Neuendorf), 11:7 (59:55) Käding (Geske). Strafminuten: Rostock 6, Menden 4.

Samstag, 6. Juni, 18 Uhr: Sauerland Seel Bulls - MSC Mambas.