Mambas richten den Blick wieder nach oben

Die Hoffnung auf erfolgreichere Zeiten ist ungebrochen: Trainer Toni Fonso und der MSC Mambas.
Die Hoffnung auf erfolgreichere Zeiten ist ungebrochen: Trainer Toni Fonso und der MSC Mambas.
Foto: Tobias Schad

Menden..  Beim Mendener SC Mambas ist die Zuversicht zurückgekehrt. „Zumindest ein wenig“, sagt der sportliche Leiter Alexander Buß. Auch er sehnt sich nach Monaten der Tristesse wieder erfolgreiche Zeiten herbei. „Und ich denke, dass wir wieder dahin kommen können, wo ich uns eigentlich viel lieber sehen würde.“

Der Mendener denkt natürlich an eine niederschmetternde Negativserie mit fünf Niederlagen in der zweiten Skaterhockey-Bundesliga Nord sowie dem unrühmlichen Aus im Wettbewerb um den ISHD-Pokal. Und er weiß, dass sich die Mannschaft von Trainer Toni Fonso angesichts der sich dem Ende zuneigenden Saison 2015 nicht mehr viele Ausrutscher erlauben darf.

„Wir brauchen noch zwei Siege, dann bleiben wir vielleicht im Rennen um die Play-offs“, gibt Buß die Zielsetzung für die drei noch ausstehenden Pflichtspiele aus. Vom Kampf um den Klassenerhalt, der auch aufgrund eines unsäglichen Verletzungspechs mit den langfristigen Ausfällen von Kapitän Dennis Breker, Patrick Mylius und Torwart Robert Engelmann angenommen werden muss, ist beim heimischen Aufsteiger zumindest vor dem Match an diesem Samstag gegen den Tabellennachbarn Rostocker Nasenbären keine Rede. „Es muss halt nach vorn gehen, und ich blicke eigentlich immer nach oben“, stellt Buß klar und hofft, dass seine persönliche Philosophie von den Mambas-Akteuren angenommen wird.

Verantwortung übernehmen

Natürlich weiß Buß, dass die verbleibenden Spieler nicht wegen der vielen Niederlagen, sondern auch wegen des verletzungsbedingten Fortfalls einiger Leistungsträger verunsichert sind. „Aber wir dürfen die Köpfe nicht in den Sand stecken“, appelliert der Mendener an jenen Tatendrang, der Mambas-Teams im Grunde genommen schon immer ausgezeichnet habe. „Die Mannschaft muss ganz einfach wieder disziplinierter spielen und Verantwortung übernehmen.“ Dass der MSC gegen Rostock zumindest laut Papierform mit kompletter Besetzung antreten kann, bezeichnet Buß als Mut machendes Element.

So stehen mit Nico und Patrick Bongard sowie Lukas Kleinschmidt, Jan-Christoph Dürnhöfer und Torwart Louis Guntermann fünf Juniorenspieler im Kader der Mambas-Ersten. „Unser Zettel ist damit voll, wir haben vier Reihen und zwei Torhüter – das ist nicht schlecht“, so Buß. „Es fallen zwar wichtige Leute aus, aber dafür haben wir gute junge Spieler.“ Die Mannschaft sei ja insgesamt nicht schlecht, aber sie müsse wieder jenes Niveau erreichen, was sie zu spielen in der Lage sei. „Wenn wir das hinkriegen, mache ich mir keine Sorgen.“ Buß’ Zuversicht sollte der Fonso-Truppe zusätzlichen Auftrieb geben.

Mendener SC Mambas: Schneider, Guntermann; Lobe, Aderhold, Voigt, Geske, Hassel, Verborg, Müller, Käding, Uedickhoven (?), Neuendorf, Schnieder, Döscher, Kleinschmidt, Dürnhöfer, Nico und Patrick Bongard. Es fehlen: Breker, Mylius, Engelmann (alle langzeitverletzt), Hellwig (verletzt), Tzakalidis (Amerika-Aufenthalt). Spielbeginn: Samstag, 19 Uhr, Zöpnek-Halle in Sümmern.