Mambas müssen nach 11:6-Führung um den Sieg bangen

Viertes Saisonspiel, vierter Sieg –  für Jan Geske, Felix Neuendorf, Patrick Schnieder (von links) und den Mendener SC Mambas läuft es in der zweiten Bundesliga bislang optimal.
Viertes Saisonspiel, vierter Sieg – für Jan Geske, Felix Neuendorf, Patrick Schnieder (von links) und den Mendener SC Mambas läuft es in der zweiten Bundesliga bislang optimal.
Foto: sportpresse-reker.de, Dietmar Reker, www.sportpresse-reker.de

Menden..  Für den Mendener SC Mambas läuft es in der zweiten Skaterhockey-Bundesliga fast wie am Schnürchen. Der heimische Aufsteiger gewann am Samstag bei den Commanders Velbert das nunmehr vierte Saisonspiel, allerdings mussten sich die Schützlinge von Trainer Toni Fonso für ihren knappen 11:10 (3:2, 4:2, 4:6)-Erfolg mächtig ins Zeug legen.

„Am Ende waren wir froh, dass wir diese drei Punkte geholt haben, denn das wurde uns ganz schön schwer gemacht“, sagte der sportliche Leiter Alexander Buß und blickte auf eine Schlussphase zurück, in der die Mambas einen komfortabel aussehenden 11:6-Vorsprung beinahe noch verspielt hätten.

Denn Velbert erhöhte gerade in diesen letzten zehn Minuten den Druck und kämpfte sich noch bis auf ein Tor heran. „Wenn das Spiel drei Minuten länger dauert hätte, wären wir auf keinen Fall als Sieger vom Platz gegangen – vielleicht hätten wir sogar noch verloren“, so Buß.

Vorausgegangen war eine Partie, in der die Mambas zwar recht schnell in Führung gehen konnten (2:1 durch Jan Geske in der achten Minute) und diesen Vorsprung im zweiten Drittel auf 7:4 ausbauen (45./Dominik Uedickhoven).

„Dennoch haben wir nicht unser bestes Hockey gespielt“, merkte Buß an, dass die Mambas ihre Nervosität nie ablegen konnten und sich zudem von der teilweise überharten Gangart der Gastgeber beeindrucken ließen. „Es gab viele Abspielfehler, dadurch haben wir uns selbst Probleme bereitet“, resümierte Buß. „Aber man muss den Jungs zugute halten, dass sie sich nie aufgegeben haben – das hat sich am Ende ausgezahlt.“

Ein Sonderlob verdienten sich gerade die Youngster im MSC-Team. „Unsere Junioren finden sich in der Mannschaft immer besser zurecht – darüber freuen wir uns sehr“, stellte Buß den Talenten Patrick und Nico Bongard sowie Lukas Kleinschmidt ein sehr gutes Zeugnis aus.

Derweil müssen sich die Mambas um Torwart Robert Engelmann sorgen, der Keeper schied in der 35. Minute verletzt aus. „Er hat sich das Knie verdreht, das sah gar nicht gut aus“, so Buß, der ein Comeback im Mambas-Kasten nun nicht mehr ausschließen möchte. „Wir haben zwar mit Daniel Schneider einen mindestens gleichwertigen Keeper, aber wir brauchen schließlich auch eine Nummer zwei – möglicherweise muss ich ja wieder ran ...“

Commanders Velbert - MSC Mambas 10:11 (2:3, 2:4, 6:4). – Mendener SC Mambas: Engelmann (ab 35. Schneider); Breker, Mylius, Aderhold, Geske, Schnieder, Neuendorf, Verborg, Uedickhoven, Käding, Patrick und Nico Bongard. Kleinschmidt, Lobe, Voigt. – Tore: 1:0 (1:03), 1:1 (2:28) Schnieder (Neuendorf), 1:2 (7:02) Geske (Uedickhoven),1:3 (8:39) Uedickhoven (Schnieder), 2:3 (10:06), 2:4 (29:45) Geske (Neuendorf), 3:4 (30:34), 3:5 (30:43) Neuendorf (Schnieder), 3:6 (33:49) Schnieder (Mylius), 4:6 (34:42), 4:7 (34:59) Uedickhoven, 4:8 (41:22) Neuendorf (Schnieder), 5:8 (46:16), 5:9 (45:45) Breker (Käding), 5:10 (47:31) Mylius (Aderhold), 6:11 (50:25) Käding, 7:11 (56:31), 8:11 (57:18) 9:11 (57:39), 10:11 (59:10). – Strafminuten: Velbert 12 plus 5, Menden 12.

Samstag, 11. April, 19 Uhr: Kassel Wizards - Mendener SC Mambas