Lausmann mit viel Pech im ultralangen Entscheidungssatz

Großes Pech im entscheidenden Match-Tiebreak: Andre Lausmann musste sich nach großem Kampf mit 17:19 geschlagen geben.
Großes Pech im entscheidenden Match-Tiebreak: Andre Lausmann musste sich nach großem Kampf mit 17:19 geschlagen geben.
Foto: Tobias Schad
Was wir bereits wissen
Sie hatten sich nicht viel ausgerechnet, aber am Ende standen sie vor der Sensation.

Platte Heide..  Die Tennis-Herren 30 des VfL Platte Heide mussten sich am Samstag im Verbandsliga-Heimspiel dem Westfalenliga-Absteiger Dorstener TC nur knapp mit 4:5 geschlagen geben.

„Es war richtig eng“, berichtete Teamkapitän Volker Grabowski von einer spannenden Auseinandersetzung. Nach den Einzeln lagen die VfL-er mit 2:4 hinten, wobei das Match von André Lausmann der Knackpunkt war. Er verlor den Match-Tiebreak hauchdünn mit 17:19, hatte nach einem 3:7-Rückstand beim 9:8 sogar Matchball. „Da war wirklich viel Pech dabei“, so Volker Grabowski. Tobias Nahen machte es besser, er entschied den entscheidenden Satz mit 10:7 für sich. Den zweiten Punkt hatte Ingo Schmücker geholt – sein Gegner gab nach einem 6:7, 2:3-Rückstand verletzt auf.

In den Doppeln-Partien gab es neben dem Zwei-Satz-Sieg von Schmücker/Treese einen kampflosen Punkt für die Gastgeber. Lanfermann/Lausmann mussten ihr Match aber im Match-Tiebreak (1:10) abgeben. „Die Moral der Truppe ist klasse, sie deutet daraufhin, dass wir den Klassenerhalt trotzdem schaffen“, sagte Grabowski nach der zweiten Niederlage im zweiten Saisonspiel.