Langenholthausen ist nach Gruppenphase nur noch Zuschauer

Hüsten..  Für die beiden letzten heimischen Vertreter war das finale Wochenende des RWE-Winter-Cups 2015 schnell beendet. Nachdem sich Fußball-B-Ligist SV Oesbern am Samstag beim Vorweg-Cup nach der Vorrunde verabschieden musste, kam für Bezirksligist TuS Langenholthausen gestern beim abschließenden Super-Cup dieses großen Hallenspektakels ebenfalls das frühe Aus.

„Charly“ Grote, der erste Vorsitzende der TuS Langenholthausen, nahm das Ausscheiden seiner Kicker recht gelassen hin. „Sicherlich hatte auch ich etwas mehr erwartet, aber dass wir jetzt draußen sind, müssen wir halt so hinnehmen“, sagte der TuS-Präsident, während er auf der Tribüne der Hüstener Sporthalle Große Wiese die nach dem doppelten K.-o.-System laufenden Spiele der Endrunde verfolgte.

Langenholthausen erhielt gleich zu Beginn der Gruppenphase den ersten herben Dämpfer, als die Partie gegen B-Ligist TSC Steinheim mit 3:4 in die Binsen ging. Als dann auch das Match gegen A-Ligist TuS SG Oestinghausen abgegeben werden musste (1:3), war der vorzeitige TuS-Abschied vom RWE-Winter-Cup 2015 bereits besiegelt. Das Team um Spielertrainer Michael Erzen konnte aber mit dem 2:2 im abschließenden Gruppenspiel gegen Landesligist SV Hilbeck einen einigermaßen versöhnlichen Abschluss verbuchen.

„Es war mal wieder ein schöner Ausflug nach Hüsten, aber mehr war’s leider nicht“, so „Charly“ Grote, der zudem zu berichten wusste, dass man mit einer stattlichen Zahl an TuS-Fans zum Turnier gereist sei. „Inklusive unserer Spieler waren an die 50 Leute mit in Hüsten.“

„Das war richtig bitter“, sagte Oesberns Trainer Andreas Kowol nach einer missratenen Vorrunde des Vorweg-Cups und schob hinterher, „dass wir nicht so früh hätten ausscheiden müssen“. Zumal der SVÖ gut gestartet war und gegen C-Ligist SV 23 Drenke bis zwei Minuten vor Schluss mit 1:0 vorn lag. „Aber dann fehlte die Konzentration“, suchte Kowol nach Gründen, warum am Ende ein 1:4 notiert werden musste. Es folgten Niederlagen gegen die A-Ligisten Fatih Türkgücü Meschede (2:3/Kowol: „Auch da fiel die Entscheidung kurz vor dem Abpfiff) und FC Nieheim (0:3), dem späteren Tagessieger.

„Leider haben wir heute die Stadt Menden heute schlecht vertreten“, resümierte Kowol, dem am Samstag nur ein kleines Aufgebot zur Verfügung gestanden hatte. „Auf der anderen Seite sind wir jedoch der einzige heimische Verein, der beim Winter-Cup so weit gekommen ist.“

Die Aufgebote der heimischen Teams:

TuS Langenholthausen: Bertsch; Daniel und Jean-Paul Filip, Ceylan, Emin Günes, Erzen, Rüth, Weißbach, Grabowski, Trawinski.

SV Oesbern: Kutsch, Meyer; Diaz-Borrego, Bestmann, Jahn, Hagenhoff, Püttschneider, Kowol.