Lange Angriffe bringen HSG II auf Erfolgskurs

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Menden..  Am 16. Spieltag der Handball-Kreisliga war vom Mendener Trio nur Tabellenführer HSG Menden-Lendringsen II erfolgreich.

HSG Menden-Lendringsen II - TV Arnsberg II 29:19 (12:7). Die Gastgeber mussten für diesen Erfolg einen hohen Preis bezahlen. Denn bereits nach drei Minuten sah Julius Schulte die Rote Karte. „Angeblich wegen einer Schiedsrichterbeleidigung – er muss nach einer Zeitstrafe etwas gesagt haben“, sagte Trainer-Vertreter Thomas Harnischmacher – der Routinier saß für den urlaubenden Christian Thiele auf der HSG-Bank. „Julius ist jetzt mindestens zwei Partien lang gesperrt – er wird somit auch am kommenden Sonntag im Spitzenspiel bei HVE Villigst-Ergste fehlen“, so Harnischmacher, der ansonsten einen von taktischer Disziplin geprägten Auftritt erlebte. „Wir haben das Tempo ‘rausgenommen und lange Angriffe gespielt“, erklärte Harnischmacher das Konzept, mit dem man personellen Schwächungen („viele Leute waren verletzt oder gesundheitlich angeschlagen“) begegnen wollte. Da zudem die Abwehrarbeit stimmte, steuerte der Primus einem verdienten Sieg entgegen.

HSG Menden-Lendringsen II: Graske Jatzenko, Höppe, Lotz, Beierle, Habermann, Benni und Bastian Hell, Brinkmann, Schulte.

SG Ruhrtal - TV Halingen II 33:26 (15:10). „Der Torabschluss war unser ganz großes Problem“, haderte TVH-Trainer Oliver Maaßen mit der Angriffsleistung seiner Mannschaft. „Wenn man sich 35 Fehlwürfe leistet, kann man nicht als Sieger vom Platz gehen – und dann verliert man so ein Spiel zurecht.“ Die Westfalia lag während der gesamten 60 Minuten in Rückstand, kämpfte sich in beiden Halbzeiten jeweils einmal auf zwei Tore heran, konnte aber aus geschilderten Gründen dem Spiel keine Wende geben.

TV Halingen II: Franken, Lars Spieler; Hempelmann (2), Manger (3), Wilmes (3), Granitza (2), Plaschkies (6), Felix Mick, Michael Gutzeit (3/1), Wiesemann (3/1), Rüther (2), Marius Strotkötter (1), Jansen (1).

VfS Warstein II - DJK Bösperde II 33:17 (17:11). Das war eine bittere Niederlage! Ohne den erkrankten Trainer Dirk Kaese gerieten die DJK-Reservisten beim Kellerrivalen böse unter die Räder. Dabei konnten sie nur zu Beginn ansichts einer 4:1-Führung auf ein freundlicheres Resultat hoffen. Aber danach wendete sich das Blatt, und die Partie war schon zur Pause gedreht. Warstein spielte zudem in Karten, dass die Gäste zwischenzeitlich 30 Minuten lang ohne Torerfolg blieben.