Kraftvolle Angriffe bescheren Leonie Heinrich den ersten Platz

Trainer Klaus-Jürgen Sieberg (links) und Betreuerin Deborah Garvie (rechts) konnten mit dem Abschneiden der SVM-Talente beim Lippe-Cup zufrieden. Von links: Heather-Isabeau Garvie, Leonie Heinrich, Kaan Cetiner, Dimitrij Erhardt und Okan Cetiner.Foto:Privat
Trainer Klaus-Jürgen Sieberg (links) und Betreuerin Deborah Garvie (rechts) konnten mit dem Abschneiden der SVM-Talente beim Lippe-Cup zufrieden. Von links: Heather-Isabeau Garvie, Leonie Heinrich, Kaan Cetiner, Dimitrij Erhardt und Okan Cetiner.Foto:Privat
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Was wir bereits wissen
Premiere für den NWJJV in Lemgo: Zum ersten Mal führte der Verband beim Lippe-Cup auch Wettkämpfe im Ne-waza (Bodenkampf) durch. Hartmut Giebel, Vorsitzender der gastgebenden Ju-Jutsu-Abteilung des BSV Leese und der Vizepräsident Leistungssport, Philipp Neuwirth, konnten 72 Sportlern aus zehn Vereinen – darunter auch fünf Athleten des SV Menden – begrüßen.

Menden..  Dimitrij Erhardt, zum ersten Mal in der Altersklasse U 15 am Start, wurde mangels Gegner in seiner Gewichtsklasse eine Kategorie höher gestuft. Konnte Dimitrij die ersten beiden Kämpfe noch für sich entscheiden, verlor er anschließend gegen die Athleten vom BSV Leese. Platz drei auf dem Siegertreppchen war aber der verdiente Lohn.

Leonie Heinrich musste nach einer Niederlage im ersten Kampf gegen Jannik Klatka (TV Einigkeit Waltrop) noch zweimal ran. War sie im ersten Kampf noch passiv gewesen, griff sie anschließend kraftvoller an und wurde mit einem Sieg belohnt. Auch den dritten Kampf entschied Leonie mit Full Ippon für sich und belegte damit Platz eins.

Heather-Isabeau Garvie musste sich im Kampf um Platz eins der stärker agierenden Fabiana Schnelle vom BSV Leese beugen.

Okan Cetiner (erster Start in der Klasse U15) erkämpfte sich gegen Justin Klein vom Bushido Ryu Gelsenkirchen nach einer knappen Entscheidung den zweiten Platz. Sein Bruder Kaan (U18-Premiere) verletzte sich im entscheidenden Kampf am Sprunggelenk und konnte nicht mehr weitermachen. Platz zwei war ihm aber sicher. In der Vereinswertung belegte der SV Menden den fünften Platz.

Die Siegerehrung wurde vom Jugendvertreter Kampf, Uli Muchow, dem Antidoping-Beauftragten Dries Beyer sowie Landestrainer, Chris Ocylok durchgeführt. Fazit von Uli Muchow: „Ich habe tolle Kämpfe gesehen und es ist viel Potenzial bei der Jugend vorhanden.“

Das Turnier war eine gute Standortbestimmung und bis zum nächsten Wettkampf, der Landeseinzelmeisterschaft im Fighting und Duo am 14. März in Reken, bei der es um die Qualifikation zur westdeutschen Meisterschaft in Limburg geht, wird beim SVM noch an Technik und Kondition gefeilt.