KIF Kolding will wiederkommen

Die A-Mädchen des dänischen Klubs KIF Kolding (rot-weiße Trikots/hier beim 13:10 im Vorrundenspiel gegen den VfL Oldenburg) scheiterten in der Zwischenrunde am späteren Finalisten TV Aldekerk.
Die A-Mädchen des dänischen Klubs KIF Kolding (rot-weiße Trikots/hier beim 13:10 im Vorrundenspiel gegen den VfL Oldenburg) scheiterten in der Zwischenrunde am späteren Finalisten TV Aldekerk.
Foto: Tobias Schad
Was wir bereits wissen
Der 25. Sauerland-Cup der HSG Menden-Lendringsen hatte auch in diesen Jahr seinen internationalen Anstrich. Diesmal sorgten drei Jugendteams von KIF Kolding dafür. Ein Verein, der in Dänemark über einen Stellenwert wie hierzulande der THW Kiel oder die Füchse Berlin verfügt.

Menden..  13mal wurde KIF Kolding bei den Männern dänischer Meister. Die andere Seite des Klubs – die Jugendarbeit – konnte der heimische Handballfreund beim Sauerlandcup kennenlernen.

Die männliche B-Jugend schaffte es unter die besten vier Mannschaften in ihrer Altersklasse. Für die weibliche A- und B-Jugend war das Turnier in der Zwischenrunde beendet. Das sah man auf Seiten der Dänen allerdings recht gelassen. „Wir wollten neue Erfahrungen sammeln und dafür ist der Sauerland-Cup eine sehr gute Adresse. Ein großartiges Turnier mit sehr starken Mannschaften“, lobte Jakob Knodsen, Trainer der weiblichen A-Jugend, die Traditionsveranstaltung.

Die Teilnahme des Klubs aus dem handballverrückten Dänemark ist dem Engagement von Tobias Schulte zu verdanken. Der einstige Klasse-Handballer nutzte seine Kontakte, um den Sauerland-Cup noch weiter aufzuwerten. „Eigentlich sollte unsere männliche A-Jugend auch mitkommen. Das ging aber nicht, weil wir einige Spieler für Länderspiele abstellen mussten. Aber vielleicht klappt das ja beim nächsten Mal“, kann sich Jakob Knodsen eine weitere Teilnahme durchaus vorstellen.

Verständlich, da der Leistungshandball in Kolding ganz oben auf der Agenda steht. „Unsere Mannschaften trainieren zehn Stunden in der Woche. Die Trainingseinheiten sind morgens und nachmittags in unserer Handball-Akademie“, schildert der Däne den Wochenplan für den Koldinger Nachwuchs in groben Zügen.

Dass dieses Pensum auch erreicht wird, liegt an der guten Zusammenarbeit mit den Schulen vor Ort. „Die Schulen passen darauf auf, dass es zusammenpasst“, so der Trainer, der früher auch selbst für den Klub gespielt hat.

Ein Dankeschön gab es dann noch an die Turniermacher und das Publikum. „Sie waren alle so freundlich zu uns“, behält er die Tage in Menden in bester Einnerung.