Keine Angst vor Defensivkünstlern

Tobias Dodt (rechts/hier im Derby gegen den TV Schwitten) und der TV Halingen stehen am Samstagabend vor einer richtig schweren Heimaufgabe. Um 19.15 Uhr stellt sich der TuS Wellinghofen in der Mehrzweckhalle vor.
Tobias Dodt (rechts/hier im Derby gegen den TV Schwitten) und der TV Halingen stehen am Samstagabend vor einer richtig schweren Heimaufgabe. Um 19.15 Uhr stellt sich der TuS Wellinghofen in der Mehrzweckhalle vor.
Foto: sportpresse-reker.de, Dietmar Reker, www.sportpresse-reker.de
Was wir bereits wissen
Die Aufgaben in der Handball-Landesliga 4 bleiben schwer: Am Samstagabend hat Spitzenreiter TV Halingen den Tabellenfünften TuS Wellinghofen zu Gast.

Halingen..  Auf Handball-Landesligist TV Halingen wartet ein richtig schwerer Jahresstart. Der heimische Tabellenführer der Gruppe 4 muss am Samstag in der heimischen Mehrzweckhalle das Duell mit dem TuS Wellinghofen (19.15 Uhr) meistern.

Die WP-Sportredaktion sprach vor diesem Ligaschlager gegen starke Gäste aus Dortmund mit TVH-Trainer Christoph Gutzeit.

Frage: Hallo Herr Gutzeit, wie gut Ihre Mannschaft nach der Weihnachtspause drauf?

Christoph Gutzeit: Wir waren auch zwischen den Feiertagen fleißig und haben in dieser Woche ganz normal trainiert. Ich denke, dass der Weihnachtsspeck inzwischen wieder weg sein müsste.

Mit anderen Worten: Die Halinger gehen mit dem gewohnten Elan in das Spiel gegen Wellinghofen?

Das hoffe ich doch. Aber wir dürfen nicht zu leichtfertig an die Sache herangehen und müssen uns bewusst machen, dass das eine richtig dicke Aufgabe ist. Denn wir bekommen es mit den Defensivkünstlern der Liga zu tun, Wellinghofen hat mit Abstand die beste Deckung und ist vorne stets für überraschende Aktionen gut.

Konnten Sie Wellinghofen denn schon in Augenschein nehmen?

Persönlich noch nicht, aber auf Video habe ich sie einige Male sehen können. Die spielen mit ihren großen Leuten ein unheimlich stabiles 6:0, das schwer zu knacken ist. Zudem muss man aufpassen, dass man nicht in Konter läuft. Das wird richtig unangenehm – ich habe schon früher nie gerne gegen solche Mannschaften gespielt.

Wie wollen Sie diesem Bollwerk begegnen?

Wir haben schon einen Plan, aber den werde ich im Vorfeld natürlich nicht verraten. Wichtig ist, dass wir diese Abwehr in Bewegung bringen und so Lücken aufreißen. Wir können Wellinghofen aber nur schlagen, wenn wir uns erheblich steigern und wenn jeder an seine Leistungsgrenze und darüber hinaus geht. Das funktioniert nur über Motivation und Köpfchen – wie gegen Schwitten (31:27/Anmerkung der Redaktion), da hat es ja auch geklappt. Wir müssen die Schnittstellen suchen – wenn wir die finden und nutzen, haben wir gute Chancen.

Wie sehen die personellen Voraussetzungen aus?

Eigentlich müssten wir mit unserer besten Besetzung auflaufen können. Hinter Marius Strotkötter und Alex Bichmann, die verletzt waren, steht zwar noch ein Fragezeichen, aber sie werden wohl spielen können. Somit dürfte nur Robin Rehle fehlen, aber der fällt ja noch eine ganze Weile aus.