Kein Lössel-Fluch, aber ganz schwierige Aufgabe für die DJK

Die Bezirksliga-Handballer der DJK Bösperde und Trainer Klaus Schankowski  wollen gegen den TV Lössel Platz zwei untermauern.
Die Bezirksliga-Handballer der DJK Bösperde und Trainer Klaus Schankowski wollen gegen den TV Lössel Platz zwei untermauern.
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Was wir bereits wissen
Seit dem vergangenen Wochenende hat sich die Ausgangslage für die Bezirksliga-Handballer der DJK Bösperde entscheidend verbessert. Mit dem ungemein wichtigen Auswärtssieg in Letmathe (28:26) und den gleichzeitigen Niederlagen der Konkurrenten Emst und Eiserfeld steht man derzeit auf dem Relegationsplatz.

Bösperde..  Und den will man keinesfalls wieder hergeben. „Ich will nicht euphorisch sein, aber unsere Chancen, zumindest Zweiter zu werden, liegen beim 80:20“, sagt Trainer Klaus Schankowski vor dem Heimspiel am Samstag gegen den TV Lössel (19.30 Uhr, Sporthalle Bösperde).

Lössel? An die Duelle mit dem Kreisnachbarn haben die Bösperder allerdings keine guten Erinnerungen. In der vergangenen Saison gab es zwei Niederlagen, in der Hinrunde nur ein Unentschieden. „Gegen Lössel haben wir uns immer sehr, sehr schwer getan. Und wenn man das einmal im Kopf hat, ist es schwierig, das wieder heraus zu bekommen“, sagt Schankowski.

Aber die Klasseserie – zuletzt gab es in 14 Spielen nur das unglückliche 28:29 in Attendorn – will die DJK nun auch veredeln. „Wir haben uns diese Ausgangsposition hart erarbeitet und wollen uns von Lössel nicht aufhalten lassen“, so der Bös-perder Trainer und will nicht von einem Lössel-Fluch sprechen. „Wir müssen die zurückliegenden Ergebnisse einfach abschütteln und unser Spiel machen.“

Für Rückendeckung sorgt die starke Leistung in Letmathe, als man allen personellen Problemen trotzte und ganz wichtige, vielleicht sogar entscheidende Punkte einfuhr. „Dieser Sieg hat uns viel Mut gegeben“, bestätigte Schankowski, der auch noch auf einen Ausrutscher von Tabellenführer Attendorn schielt.

Dass Torjäger Philipp Wergen weiter an einer Oberschenkel-Verletzung laboriert und Robin Strotkötter und Torsten Kiwitt wegen eines Polizei-Lehrgangs einige Wochen nicht trainieren konnten, bringt Schankowski nicht aus der Ruhe. „Es haben in dieser Woche wieder einige Leute gefehlt, aber wir haben ordentlich trainiert. Daher bin ich optimistisch, denn wir haben ja in Letmathe gezeigt, dass wir eine Mannschaft sind und von unserem großen Kader profitieren können.“