HSG will zurück in die Erfolgsspur gegen unberechenbaren Gegner

Kapitän Thorben Lommel und die HSG wollen nach zwei Niederlagen zurück in die Erfolgsspur kommen – am Samstag im Heimspiel gegen Jöllenbeck keine leichte Aufgabe.
Kapitän Thorben Lommel und die HSG wollen nach zwei Niederlagen zurück in die Erfolgsspur kommen – am Samstag im Heimspiel gegen Jöllenbeck keine leichte Aufgabe.
Foto: WP
Was wir bereits wissen
Die Karnevalspause hat den Schmerz kaum gelindert. Das bittere 28:29 beim Tabellenführer TuS Volmetal ärgert die Oberliga-Handballer der HSG Menden-Lendringsen immer noch gehörig. Das unterstreicht auch Trainer Micky Reiners, wenn er sagt: „Das war eine richtig dämliche Niederlage, die wir selbst verschuldet haben.“

Menden..  Nach zuletzt 0:4-Punkten will das HSG-Team nun im Heimspiel gegen TuS 97 Bielefeld/Jöllenbeck unbedingt wieder in die Erfolgsspur zurückkehren. Allerdings treffen die Mendener dabei mit dem Tabellenachten TuS 97 Bielefeld/Jöllenbeck auf einen Gegner, der im bisherigen Saisonverlauf völlig unberechenbar aufgetreten ist.

Starken Auftritten wie beim Remis in Volmetal oder beim Derbysieg gegen Altenhagen-Heepen stehen Heimniederlagen gegen Möllbergen oder Nordhemmern gegenüber, so dass das Team von Walter Schubert aktuell im Mittelfeld der Liga herumdümpelt.

„Aber wir müssen extrem gut vorbereitet in das Spiel gehen, viele technische Fehler dürfen wir uns nicht erlauben, denn dann können sich die Jöllenbecker auch schon mal in einen Rausch spielen“, sagt Micky Reiners und warnt vor einem Gegner, gegen den man im Hinspiel eine schwache Leistung ablieferte (30:32). „Da haben wir schlecht verteidigt, dass müssen wir diesmal deutlich besser machen.“

Hauptaugenmerk des Trainers lag in dieser Woche allerdings darauf, seine Mannschaft auf die Deckungssysteme der Bielefelder vorzubereiten und einzustellen. „Sie spielen normalerweise eine 3:2:1-Abwehr, aber auch ein 6:0“, weiß Reiners aus seinem Videostudium. „Wir müssen schauen, was sie uns anbieten, um dann die richtigen Lösungen parat zu haben.“

Auf dem personellen Sektor hat die Grippewelle die HSG fest im Griff. Co-Trainerin Birgit Albrecht und Betreuer Gerd Lange sind derzeit außer Gefecht gesetzt. „Ich hoffe mal, dass es keinen Spieler erwischt hat“, sorgt sich Micky Reiners um seinen Kader. Fraglich sind aus Verletzungsgründen allerdings Alexander Müller (Schulter) und Alexander Brauckmann (Zerrung).