HSG will in den Rhythmus kommen

Die Oberliga-Handballerinnen der HSG Menden-Lendringsen (hier Luisa Köck) wollen mit einem Sieg in Arnsberg ins Kreispokal-Finale einziehen.
Die Oberliga-Handballerinnen der HSG Menden-Lendringsen (hier Luisa Köck) wollen mit einem Sieg in Arnsberg ins Kreispokal-Finale einziehen.
Foto: Tobias Schad

Menden..  Noch ein Schritt – und dann wäre die Oberliga-Handballerinnen der HSG Menden-Lendringsen im Finale des diesjährigen Pokal-Wettbewerbs im Handballkreis Iserlohn-Arnsberg.

Aber die Hürde ist hoch, denn das Team von Trainer Jörg von Estorff gastiert heute Abend beim verlustpunktfreien Verbandsliga-Tabellenführer TV Arnsberg (20.30 Uhr, Rundturnhalle).

„Die spielen einen schnellen und schnörkellosen Handball“, sagt Trainer von Estorff. „Ich habe die Mannschaft im Spiel unserer Zweiten gesehen und erwarte daher einen offenen Schlagabtausch.“

Für die HSG ist die Partie wichtig, um wieder in den Spielrythmus für die Saisonfortsetzung am Samstag gegen HC TuRa Bergkamen zu kommen. „Für die Mannschaften, die oben stehen, ist das entscheidend für den weiteren Saisonverlauf“, so der Coach. „Wir wollen spätestens bis zum Schwitten-Spiel in Topform sein.“

Daher kommt dem HSG-Trainer diese Pokalpartie äußerst gelegen. Nach dem Heimspiel gegen Bergkamen geht es für den Tabellenzweiten zweimal auf Auswärtstour (Verl und Nordhemmern), ehe dann das Lokalderby gegen den TVS (31. Febraur) ansteht.

Heute wird man auf Ann-Kathrin Stratmann verzichten. Die Linkshänderin soll ihre Verletzungen (Fersensporn und Fingerprellung) auskurieren. Von Estorff: „Wir wollen da im Hinblick auf die Meisterschaft nichts riskieren.“ Außerdem fehlt weiterhin Sarah Wrobel (Fuß).

Dagegen soll Lisa Neuhaus nach ihrem Kurzeinsatz bei der Sauerland-Cup-Eröffnung gegen den VfL Oldenburg weitere Spielpraxis sammeln.

Im zweiten Halbfinale stehen sich am Sonntag die SG Ruhrtal und die HSG Schwerte-Westhofen gegenüber (17 Uhr).

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