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Handball-Oberliga

HSG stellt sich auf überraschende Sendener Deckungsformationen ein

23.01.2015 | 08:00 Uhr
HSG stellt sich auf überraschende Sendener Deckungsformationen ein
Auf Tom Schneider und die HSG-Handballer wartet am Sonntag in Senden eine ganz schwierige Aufgabe – die Münsterländer besiegten zuletzt LIT Handball NSM und befinden sich eindeutig im Aufwind.Foto: sportpresse-reker.de

Menden.   Handball-Oberligist HSG Menden-Lendringsen startet am Sonntag in die Rückrunde. In der Partie beim ASV Senden gilt es, einiges zurecht zu rücken.

Der 6. September 2014 ist den Oberliga-Handballern der HSG Menden-Lendringsen noch in ganz bitterer Erinnerung. Vier Minuten und 22 Sekunden vor Schluss führte das Team von Micky Reiners zum Saisonauftakt gegen den ASV Senden mit vier Toren Vorsprung und war schon bereit zum Jubeln.

Am Ende stand den HSG-Spielern der Frust ins Gesicht geschrieben – die Gäste aus dem Münsterland hatten den Mendenern den Heimauftakt noch gründlich verdorben (27:27).

Wiederholt sich Geschichte?

Wenn es nach dem Trainer und seinen Schützlingen geht, dann darf sich am Sonntag (18 Uhr) allerdings Geschichte gerne wiederholen, denn auch in der Spielzeit 2013/14 gelang der HSG zuhause nur ein enttäuschendes Remis, um im Rückspiel dann deutlich mit 39:28 zu triumphieren.

Dieser Sieg stand allerdings unter besonderen Vorzeichen, denn es war der letzte Spieltag, Senden befand sich im Feiermodus aufgrund des geschafften Klassenerhalts, so dass die Mendener leichtes Spiel hatten.

Aktuell hat Senden zuletzt kräftig gepunktet (6:2), nur in Ahlen verloren und sich etwas von den Abstiegsplätzen absetzen können. HSG-Coach Micky Reiners weiß, was auf seine Mannschaft zukommt. „Die Aufgabe ist nicht ohne, wenn man sieht, gegen wen und wie Senden gewonnen hat.“

ASV-Trainer Diethard von Boenigk überraschte die Gegner in den zurückliegenden Partien immer wieder mit außergewöhnlichen Deckungsformationen. Eine 3:3-Variante gegen Nordhemmern, eine Manndeckung gegen Ahlens Spielmacher Stukalin oder eine defensivere Abwehr gegen Gevelsberg.

Im Spiel hellwach sein

„Wir wissen nicht, welche Variante uns erwartet“, sagte Reiners. „Deshalb müssen wir hellwach sein. Wir haben im Training versucht, auf bestimmte Deckungsformationen zu reagieren und müssen sehen, ob wir die Konzepte auch im Spiel abrufen können.“

Auf jeden Fall wird sich die HSG auf einen leidenschaftlich kämpfenden Gegner einstellen müssen. „Die geben nie auf“, weiß Reiners und blickt ungern auf das Hinspiel zurück. „Klar, dass wir uns über diesen Punktverlust immer noch ärgern. Wir haben zu Beginn der Trainingswoche kurz drüber gesprochen und wollen es natürlich am Sonntag besser machen.“

Es muss ja nicht unbedingt ein Sieg mit elf Toren Unterschied sein.

Franz Schoo

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2015-01-23 08:00
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