HSG-Marschroute: Weder leichtsinnig noch überheblich
05.05.2011 | 17:41 Uhr 2011-05-05T17:41:00+0200
Menden.31:21, zehn Tore Vorsprung. Normalerweise kann man diesen Vorteil nicht verzocken. Schon gar nicht diese Jungs. Vor dem Final-Rückspiel um die westdeutsche Handball-Meisterschaft am Sonntag bei GWD Minden hebt die männliche B-Jugend der HSG Menden-Lendringsen nicht ab, darf sich aber getrost auf den Titel freuen.
„Wir sind weder leichtsinnig noch überheblich“, sagt Jörg von Estorff nach der Hinspiel-Gala. Dabei beeindruckte den Trainer besonders die kompakte Abwehr. „Max Jost und Jan Luther haben im Mittelblock unheimlich malocht“, so von Estorff. Mit dem Effekt, dass GWD-Ass Phil Holland kaum zur Entfaltung kam.
Der Coach sieht sein ohnehin schon gefestigtes Team seit den Vergleichen mit Dormagen (27:26, 30:28) noch weiter gestärkt. „Diese Spiele haben uns einen großen Schub gegeben“, so von Estorff. „Wir schauen auch nicht auf die zehn Tore, sondern wir wollen in Minden gewinnen.“
Die Partie in Ostwestfalen soll nur eine Zwischenstation sein auf dem Weg über DM-Viertelfinale zum Final-Four-Turnier. Nach einer kurzen Pause geht es am 20. Mai mit einem Heimspiel weiter, und da wartet mit dem vermeintlichen Südwestmeister TV Hüttenberg (Hinspiel: 36:23 gegen HSG Hanau) die nächste Aufgabe auf die HSG-Jungs.
Bis zum Wochenende soll auch eine Entscheidung in Sachen Fabian Lauber fallen. Der HSG-Rechtsaußen hatte im Halbfinal-Rückspiel in Dormagen am 17. April die rote Karte gesehen. Die Mendener hoffen, dass das Strafmaß (zwei Monate) herabgesetzt wird.
Hinweis: Da der gecharterte Bus ausverkauft ist, werden HSG-Fans gebeten, Fahrgemeinschaften nach Minden zu bilden.
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