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HSG-Manager Stephan Giacuzzo: 38 Punkte sind das, was die Mannschaft kann

13.02.2012 | 20:07 Uhr
HSG-Manager Stephan Giacuzzo: 38 Punkte sind das, was die Mannschaft kann
Mit Haken und Ösen wurde im Oberliga-Kreisderby zwischen der HSG (hier rechts mit Christian Thiele) und der SG Schalksmühle-Halver um jeden Ball gekämpft. Am Ende gewannen die Mendener mit 33:30. Foto: Julian Gebhardt

Menden.Stephan Giacuzzo sieht es als Signal. Als besonderes Signal. Das 33:30 gegen die SG Schalksmühle/Halver nimmt der Manager des Handball-Oberligisten HSG Menden-Lendringsen zum Anlass, um seine Spieler in die Pflicht zu nehmen.

„Wir haben in den nächsten Wochen Aufgaben, die wir schaffen müssen. Es liegt in der Hand der Mannschaft, eine attraktive Rückrunde zu spielen, an deren Ende ein gutes Endergebnis steht“, sagt Giacuzzo.

Der Manager spielt damit auch auf die zweite Saisonhälfte der vergangenen Saison an, als die HSG mit 22:6 Punkten eine furiose Bilanz hinlegte und mit 40 Zählern Platz vier belegte. Ein ähnliches Ergebnis erwartet Giacuzzo nun auch in dieser Spielzeit. „38 Punkte sind das, was die Mannschaft kann“, so der Mendener. „Damit könnten wir wieder Vierter werden, vielleicht sogar Dritter.“

Würde bedeuten, dass die HSG aus den verbleibenden neun Begegnungen 15:3 Punkte holen muss. Das ist durchaus machbar, denn bis auf Gladbeck (am letzten Spieltag), Augustdorf und Hagen II (die beiden letzteren Teams müssen ins Walram) sind alle Gegner mit einem positiven Punktekonto gespielt. „Die Mannschaften von unten sind nicht einfach zu spielen, aber wir können diese Punkte holen, wenn wir unseren Mehraufwand demonstrieren“, so Giacuzzo.

Die Zuversicht schöpft der Manager auch aus der Vorstellung gegen den Drittliga-Absteiger aus dem Südkreis. „Wenn unsere Halbpositionen aktiv eingreifen, sind wir richtig gut“, weiß Giacuzzo.

Tobias Genau (7) und Christian Thiele (5) kamen gegen Schalksmühle auf eine starke Quote. „Und genau das macht uns gefährlich“, so der Manager, der sich besonders darüber freute, dass das Team wieder fightete bis zum Umfallen. „Dass sich die Mannschaft nach dem 25:27 zurückgekämpft hat, das verdient großen Respekt.“

Die Karnevalspause nutzt man nun, um sich auf Kellerkind Teutonia Riemke vorzubereiten. Und da trifft man nicht nur Neuzugang Kai Bekston, sondern es gilt auch einiges gerade zu rücken – das Hinspiel verlor man sensationell mit 27:29.

Franz Schoo

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