HSG-Damen schaffen es mit Routine ins Finale

Menden..  Die Oberliga-Handballerinnen der HSG Menden-Lendringsen stehen im Finale des Pokal-Wettbewerbs im Kreis Iserlohn-Arnsberg. Das Team von Trainer Jörg von Estorff setzte sich gestern Abend beim Tabellenführer der Verbandsliga 2, TV Arnsberg, mit 31:27 (17:13) durch.

„Es war wie erwartet“, sagte der HSG-Coach. „Arnsberg hat einen flotten Ball gespielt, aber wir haben das auch ohne Anka Stratmann ganz ordentlich gemacht. Wir sind viel gelaufen, es hat sich niemand verletzt und wir sind gerüstet für das Bergkamen-Spiel am Samstag.“

Für Torjägerin Stratmann spielte Jenny Fastnacht auf der halbrechten Position. „Sie hat das sehr ordentlich gemacht“, so Jörg von Estorff, dessen Team in Durchgang eins eine 14:8-Führung vorlegte, danach aber etwas aus dem Rhythmus kam. „Wir hatten Probleme in der Abwehr“, berichtete der Trainer.

Arnsberg verkürzte den Rückstand bis zur Halbzeit auf vier Tore und konnte beim 19:19 (40.) sogar ausgleichen. Danach entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, der den Gästen eine 25:23- beziehungsweise 28:26-Führung bescherte. Am Ende brachten die Mendener dann den Sieg routiniert nach Hause.

Gegner im Endspiel (Termin steht noch nicht fest) wird der Sieger der Partie zwischen der SG Ruhrtal und der HSG Schwerte-Westhofen sein (Sonntag, 17 Uhr).

HSG Menden-Lendringsen: Ebel, Jaschewski; Neuhaus (7/2), Benden (6), Köck (3/1), Baer (6/1), Meyer, Fastnacht (5/1), Albrecht (1), Gerbe (1), Seehagen (1), Gran (1).