Heiner Kemper: „Wir werden das ganz genau beobachten“

Die DJK Grün-Weiß Menden blamierte sich im Derby.
Die DJK Grün-Weiß Menden blamierte sich im Derby.
Foto: WP
Die A-Liga-Fußballer der DJK Grün-Weiß Menden sind in den zurückliegenden Spielen zum Sorgenkind der heimischen Vertreter im Iserlohner Oberhaus geworden. Nachdenklich stimmt vor allem die Tatsache, wie sich die Kicker aus Schwitten zuletzt präsentiert haben.

Menden.. Die WP-Sportredaktion sprach mit Heiner Kemper, dem ersten Vorsitzenden der Grün-Weißen, über die aktuelle Situation.

1 Hallo Heiner Kemper, ist der Aufstieg in Schwitten bereits abgehakt?

Heiner Kemper: Ich musste lachen, als man uns vor der Saison zum Aufstiegskandidaten gemacht hat. Denn der direkte Wiederaufstieg war nie ein Thema für uns. Er hätte uns zum jetzigen Zeitpunkt eigentlich nur Probleme beschert. Unser Ziel war und ist immer noch ein Platz unter den ersten Fünf.

2 Was läuft denn ihrer Meinung nach zur Zeit bei der DJK Grün-Weiß Menden falsch?

Heiner Kemper: Darüber haben wir uns auch schon unsere Gedanken gemacht. Die Stimmung ist nicht gerade auf dem höchsten Stand. Nachdem bereits frühzeitig feststand, dass es auf der Trainerposition Veränderungen gibt, hat sich die Stimmung geändert. Einige Spieler in der Mannschaft wollen nicht so mitziehen wie es Harald Bremkes will und machen ihr eigenes Ding. Sicherlich kann man auch beim VfL Platte Heide verlieren, aber nicht so wie am Sonntag.

3 Haben Sie keine Sorgen, dass der Trainer vorzeitig hinwirft?

Heiner Kemper: Das wollen wir natürlich nicht hoffen. Doch ich könnte verstehen, wenn Harald jetzt irgendwann sagen würde, dass es genug ist. Ich denke, er wird sich seine Gedanken machen.

4 Bei der nicht gerade erfreulichen Entwicklung der vergangenen Wochen müssten doch auch beim Vorstand die Alarmglocken schrillen, oder?

Heiner Kemper: Da können sie sicher sein, dass wir das ganz genau beobachten und besprechen. Ich denke, wir warten erst einmal die nächsten beiden Spiele ab und schauen dann weiter. Wenn es nicht mehr geht, muss man halt für den Rest der Saison nach einer Lösung suchen. Denn eines ist klar: Wir wollen schon noch einige Spiele gewinnen.



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