Gutzeit-Wunsch: Mit Heimsieg zum Bergfest

Sören Selle (Bildmitte) und der TV Halingen setzen am Samstag die Saison mit einem Heimspiel gegen die HSG Lüdenscheid fort – eine knifflige Aufgabe gegen einen unangenehmen Rivalen, das hat bereits das Hinspiel (36:36) gezeigt.
Sören Selle (Bildmitte) und der TV Halingen setzen am Samstag die Saison mit einem Heimspiel gegen die HSG Lüdenscheid fort – eine knifflige Aufgabe gegen einen unangenehmen Rivalen, das hat bereits das Hinspiel (36:36) gezeigt.
Foto: Tobias Schad
Was wir bereits wissen
Weiter geht’s im Kampf um die Tabellenspitze! Der TV Halingen setzt die Landesliga-Saison mit einem Heimspiel gegen die HSG Lüdenscheid fort.

Halingen..  Der Titelanwärter nimmt die Arbeit wieder auf. Den Rückrundenauftakt mussten die Handballer des TV Westfalia Halingen in der Zuschauerrolle erleben – die Partie beim TV Arnsberg wurde bekanntlich auf den 28. März verlegt. Am Samstag geht es mit einem Heimspiel weiter, die HSG Lüdenscheid kommt in die Mehrzweckhalle (19.15 Uhr).

„Es ist natürlich etwas ungewohnt, dass man mitten in der Saison spielfrei hat. Aber es war auch ganz gut, da einige mit einer Grippe zu kämpfen hatten. Ich hoffe, dass alle ihre Zipperlein auskuriert haben“, rechnet Westfalia-Trainer Christoph Gutzeit damit, dass er mit einem kompletten Kader den Platz an der Sonne in der Staffel 4 zurückholen kann.

Von mehr mag der Halinger Trainer derzeit nicht reden. „Das ist noch ein weiter Weg für uns. Mich interessiert im Moment einfach nur das nächste Spiel. Und die HSG Hohenlimburg hat in den vergangenen Wochen gezeigt, dass sie mit aller Macht nach oben will“, sagt der Routinier – wie berichtet, übernahm der Primus von der Lenne dank der Siegeswertung der Abbruchpartie in Wellinghofen die Tabellenführung.

Dass der Blick erstmal auf das aktuelle Tagesgeschäft gerichtet ist, ist durchaus verständlich. Denn der morgige Konkurrent aus der Bergstadt bereitete den Halinger Ballwerfern im Hinspiel einige Probleme. „Die haben uns einen Punkt abgenommen. Das ist kein angenehmer Gegner“, mahnt Christoph Gutzeit die größte Aufmerksamkeit seiner Schützlinge an. Vor allem in der Abwehr gilt es, den Hebel anzusetzen. „Lüdenscheid hat in der Hinrunde nie mehr als 30 Tore erzielt – außer gegen uns. Da gelangen denen gleich 36 Treffer. Daher sollte jeder wissen, dass wir defensiv stabil stehen müssen“, so Gutzeit.

Tabellarisch rangiert die HSG Lüdenscheid im Niemandsland der Staffel 4. Hervorzuheben aus dem Team von Davor Fath ist Shooter Benedikt Walter. Mit 88 Toren ist der zurzeit Dritter in der aktuellen Torschützenliste der Landesliga, die vom Halinger Dennis Bichmann mit 125 Toren angeführt wird.

Die Favoritenrolle dürfte nicht nur deshalb bei den Halingern liegen. Zumal ein Sieg nicht die Ansprüche auf den Liga-Thron festigen würde – es wäre zudem der passende Einstieg für das „Bergfest“ in der Mehrzweckhalle, die traditionelle TVH-Fete zur Hälfte der Saison.