Gutzeit: Schwelm ist ein ganz zäher Gegner

Roman Warland und der TV Halingen haben den Aufstieg fest im Blick: Dafür gilt es aber am Samstag die Aufgabe gegen Schwelm mit besonderer Konzentration anzugehen.
Roman Warland und der TV Halingen haben den Aufstieg fest im Blick: Dafür gilt es aber am Samstag die Aufgabe gegen Schwelm mit besonderer Konzentration anzugehen.
Foto: sportpresse-reker.de, Dietmar Reker, www.sportpresse-reker.de
Was wir bereits wissen
Das Ziel ist klar – Verbandsliga. Vier von fünf Spielen muss Handball-Landesligist TV Halingen noch gewinnen, um das große Ziel zu erreichen.

Halingen..  Die erste Aufgabe heißt am Samstag in der Mehrzweckhalle TG Rote Erde Schwelm (19.15 Uhr, Mehrzweckhalle Halingen). Danach folgt das Derby in Schwitten. Die WP-Sportredaktion sprach mit Westfalia-Trainer Christoph Gutzeit über die aktuelle Situation.

Frage: Es sind noch fünf Begegnungen zu absolvieren. Sie haben mit Schwelm, Schalksmühle II und Volmetal II drei Heimspiele und müssen in Schwitten und Wellinghofen antreten. Hohenlimburg hat ein sehr ähnliches Programm. Würden Sie dennoch eines als schwieriger einschätzen?

Christoph Gutzeit: Nein, die Konstellation ist ungefähr gleich. Wir und Hohenlimburg spielen gegen Schwelm, Schalksmühle und Schwitten. Unsere Auswärtsaufgabe in Wellinghofen ist ähnlich schwer wie die von Hohenlimburg in Warstein.

Könnte bereits eine Vorentscheidung gefallen sein, wenn Sie das Derby in Schwitten gewinnen würden?

Ja, das sehe ich so. Wir sind durch den besseren Vergleich zweieinhalb Punkte weg und die Möglichkeit an uns heranzukommen, schmilzt für Hohenlimburg um jedes Spiel, was wir gewinnen. Aber es lebt vieles von der Emotionalität, deshalb wir dürfen jetzt nicht den Fehler machen und – nachdem wir die Ochsentour mit zwei harzfreien Auswärtsspielen hinter uns haben und vielleicht schon zu drei Viertel in Gedanken beim Schwitten-Spiel sind – die Aufgabe gegen Schwelm vergessen. Die haben nie wirklich hoch verloren, das ist ein zäher Gegner.

Wie gelingt es dem Trainer, die Spannung auch für dieses Spiel hoch zu halten?

Indem man so trainiert, dass die Spieler nicht groß zum Nachdenken kommen. In den letzten fünf Spielen wird auch Jürgen Maaß, der sich bis jetzt ja immer im Hintergrund gehalten hat, auf der Bank sitzen. Das ist ein weiteres Signal, dass wir jetzt unbedingt aufsteigen wollen.

Sollte der Aufstieg gelingen – und wer zweifelt noch daran –, benötigt die Mannschaft dann Verstärkungen von auswärts?

Der letztjährige Meister unserer Staffel ist in die Oberliga aufgestiegen. Wir sollten uns den HTV als Vorbild nehmen – aber um die Klasse zu halten. Scherz beiseite: Ein Großteil unserer Spieler kann Verbandsliga oder noch höher spielen. Dennoch müssen wir uns breit aufstellen, deshalb sprechen wir auch mit dem einen oder anderen auswärtigen Spieler. Das müssen aber nicht unbedingt gestandene Handballer, sondern können auch Perspektivspieler sein.